Joe Exotic: Nun soll Joe Biden den "Tiger King" begnadigen

(stk/spot)
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Fristet inzwischen selbst ein Leben hinter Gittern: Joe Exotic (Bild: Netflix)
Fristet inzwischen selbst ein Leben hinter Gittern: Joe Exotic (Bild: Netflix)

Bis zum finalen Tag von Ex-Präsident Donald Trump (74) im Weißen Haus hat der inhaftierte "Tiger King" Joe Exotic (57) darauf gehofft, begnadigt zu werden. Doch er tauchte nicht unter den zahlreichen Namen auf, die Trump als letzte Amtshandlung tatsächlich mit seinem "Pardon" bedachte.

Diesen vermeintlichen Fehler des abgewählten Präsidenten - wie so viele andere - soll nun Exotics Namensvetter Joe Biden (78) ausbügeln, berichtet die US-Seite "TMZ".

Die Seite will Einblicke in Emails erhalten haben, die der selbsternannte "Tiger King" an seine Rechtsvertretung versendet haben soll. Biden traue er demnach nun eher zu, für mehr Gerechtigkeit in der US-Justiz und für Homosexuelle zu sorgen - und schließt sich in beiden Fällen als Opfer mit ein.

“Zu unschuldig und zu schwul” für Trump?

Denn bei Trump hatte Exotic zuletzt noch moniert, er sei wohl doch "zu unschuldig und zu schwul", um begnadigt zu werden. Hoffnungen setze er in diesem Sinne aber auch in die neue Vize-Präsidentin Kamala Harris (56).

Joe Exotic, der durch die Netflix-Doku "Großkatzen und ihre Raubtiere" bekannt wurde, sitzt seit 2019 eine 22-jährige Haftstrafe ab. Das Gericht befand ihn des Versuches, einen Mord an Erzfeindin Carole Baskin (59) beauftragt zu haben sowie mehrerer Verstöße gegen Artenschutzbestimmungen für schuldig.

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