Joe Biden hat Covid-19 und nimmt Paxlovid

US-Präsident Joe Biden hat Covid-19. Er veröffentlichte aber ein Video aus der Isolation und erklärte, es gehe ihm gut. Die Pressesprecherin des Weißen Hauses sagte, der 79-Jährige habe nur sehr leichte Symptome. Der Präsident sei vierfach gegen Corona geimpft und habe begonnen Paxlovid einzunehmen.

Die US-Gesundheitsbehörde "Centers for Disease Control and Prevention" empfiehlt Paxlovid im frühen Stadium von Covid-19.

Paxlovid des US-Konzerns Pfizer wird in Tablettenform verabreicht, im Gegensatz zu Remdesivir, dem intravenösen antiviralen Medikament, mit dem Ex-Präsident Donald Trump behandelt wurde, als er sich mit Covid-19 infiziert hatte.

Das Standardschema für Paxlovid ist die Einnahme von drei Tabletten zweimal täglich über fünf Tage. Es ist nicht für eine längere Anwendung zugelassen. Die US-Arzneimittelbehörde FDA empfiehlt das Medikament für Menschen mit leichten bis mittelschweren Erkrankungen, bei denen ein hohes Risiko für eine schwere Form, einschließlich Krankenhausaufenthalt oder Tod, besteht.

Auch der deutsche Gesundheitsminister Karl Lauterbach, der sich zur Zeit zu Gesprächen über Corona in den USA aufhält, hatte sich auf Twitter für die Verabreichung von Paxlovid ausgesprochen.

Zu den ersten Symptomen von Joe Biden gehörten "ein gelegentlicher trockener Husten", eine laufende Nase und Müdigkeit, sagte Dr. Kevin O'Connor, der Arzt des Präsidenten, an diesem Donnerstag.

Auf Twitter hatte Biden zuvor ein Foto gepostet, das ihn an seinem Schreibtisch zeigt.

Bei seiner Rede zum Kampf gegen den Klimawandel hatte Joe Biden im Präsens von seiner Krebserkrankung gesprochen und damit Erstaunen ausgelöst. Die Hautkrebsbehandlung erfolgte nämlich vor dem Amtsantritt des US-Präsidenten.

Zuletzt gab es eine Diskussion darüber, ob Joe Biden erneut bei den Präsidentschaftswahlen antreten könne - oder ob er zu alt und/oder zu krank dafür sei.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.