Jobs, Schulden, Shopping - Die Wirtschaft brummt: Rekord-Motor München

Irene Kleber

25 000 neue Jobs sind letztes Jahr in München entstanden, Schulden sinken, Start-ups boomen. So brummt die Wirtschaft in der Stadt

Es ist einer dieser Termine, die Bürgermeister Josef Schmid (CSU) erkennbar Spaß machen. Zurecht. Denn wenn (wie jedes Jahr vor der Sommerpause im Rathaus) der „Jahreswirtschaftsbericht“ fertig ist, hat Schmid, der auch Wirtschaftsreferent ist, mal (fast) nur gute Nachrichten zu verkünden.

München ist ein Magnet für Großunternehmen, Mittelständler, Wissenschaftler, junge Start-ups und Fachleute beinahe aller Branchen. Weil hier gute Geschäfte gemacht werden, viel genetzwerkt und Mengen an Geld verdient wird.

Der Wirtschaftsmotor München brummt schon seit Jahren.

Und es geht auch 2017 nur in eine Richtung: bergauf.

Shopping-Meister

Die Münchner haben unter den deutschen Großstädtern mit Abstand am meisten Geld für Konsum übrig. Statistisch gesehen kann (weil es hier nun mal viele Großverdiener gibt) jeder Einwohner 30 901 Euro im Jahr ausgeben, nachdem Miete, Versicherungen, Kredite bezahlt sind. Die sogenannte „Kaufkraft“ ist über ein Drittel größer als beim Bundesdurchschnitt.

30 901 Euro im Jahr nur für Konsum: Die Münchner haben, verglichen mit anderen Großstädtern, bei weitem am meisten Geld zum Shoppen übrig. Grafiken: RAW

Geldregen für die Stadt

Allein aus der Gewerbesteuer sprudelt ein wahrer Geldregen ins Stadtsäckel des Kämmerers. 2,58 Milliarden Euro waren das im vergangenen Jahr – ein Rekordwert.
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