Job: So solltet ihr damit umgehen, wenn ihr im Büro weinen müsst

Brittany Wong
Auch am Arbeitsplatz ist es hin und wieder ganz normal, weinen zu müssen. 
  • Viele Menschen haben schon einmal am Arbeitsplatz geweint – sogar die erfolgreiche Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg
  • Experten sagen: Das ist absolut kein Zeichen von Schwäche

Das Büro ist vermutlich der letzte Ort, an dem man gerne in Tränen ausbricht. Angesichts der Tatsache, wie viel Zeit wir im Büro verbringen, kann es jedoch durchaus manchmal vorkommen.

Sogar Sheryl Sandberg, Geschäftsführerin von Facebook, hat zugegeben, dass sie schon einmal in der Arbeit geweint hat. Sie fordert, dass Tränen am Arbeitsplatz nicht mehr als absolutes Tabu betrachtet werden sollten.

Jeder von uns ist eben ein emotionales Wesen

In einem Interview mit der Tageszeitung “India’s Mint” sagte Sandberg: “Ich glaube nicht wirklich, dass wir von Montag bis Freitag zwischen 9 Uhr und 17 Uhr immer die gleiche Person sind. Und dass wir abends und am Wochenende dann anders sind. Ich bin der Meinung, dass jeder von uns ein emotionales Wesen ist und dass es auch in Ordnung ist, diese Emotionen am Arbeitsplatz zu zeigen.”

Doch nicht alle Frauen teilen Sandbergs Meinung. Laut einer Umfrage in Anne Kreamers Buch “It’s Always Personal: Navigating Emotion in the New Workplace” haben 41 Prozent aller Frauen im Laufe ihrer Karriere bereits irgendwann einmal am Arbeitsplatz geweint.

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Bei den befragten Männern waren es lediglich 9 Prozent. Die meisten der befragten Frauen befürchteten jedoch auch, dass sie durch ihre Tränen ihr Ansehen im Büro gefährden könnten.

“Obwohl Tränen sehr reinigend sein können, haben viele Frauen ein schlechtes Gewissen, wenn sie am Arbeitsplatz in Tränen ausbrechen. Als ob sie in einer Feminismus-Prüfung versagt hätten”, schrieb Kreamer.

“[Frauen] fühlen sich schlechter, wenn sie in der Arbeit weinen müssen. Den Männern hingegen geht es danach besser.”

Tränen sind hin und wieder ganz normal

Und dennoch sollte...

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