Joachim Löw testet vor Deutschland-Spiel gegen Schweden wohl eine Dreierkette

Die Niederlage gegen Mexiko hat bei Deutschland für Alarm gesorgt. Offenbar hat der Bundestrainer einen Kniff im Auge: Stellt er auf Dreierkette um?

Joachim Löw hat nach Deutschlands 0:1-Niederlage zum WM-Auftakt gegen Mexiko offenbar einen taktischen Kniff für das zweite Gruppenspiel gegen Schweden in der Hinterhand: Der Bundestrainer ließ einem Bericht der Bild zufolge im Training eine Dreierkette einstudieren.

Dem Bericht zufolge bildete das Trainerteam am Mittwoch zwei Mannschaften im Training. In Team eins liefen Marc-Andre ter Stegen, Matthias Ginter, Jerome Boateng, Antonio Rüdiger, Jonas Hector, Toni Kroos, Ilkay Gündogan, Leon Goretzka, Thomas Müller, Julian Brandt und Timo Werner auf.

Team zwei setzte sich aus Manuel Neuer, Joshua Kimmich, Niklas Süle, Mats Hummels, Marvin Plattenhardt, Sami Khedira, Sebastian Rudy, Marco Reus, Mesut Özil, Julian Draxler und Mario Gomez zusammen. Brandt und Rudy spielte phasenweise für beide Teams.

Ob die Personalwahl Schlüsse für das Spiel gegen Schweden zulässt, ist unklar. 

Weiterhin Probleme bei Kontern über Außen?

Deutlich wurde aber, dass der Bundestrainer auch taktische Alternativen sucht. Nach einiger Zeit wurden Personal und Formation umgestellt, Löw setzte in einem Team auf ein Mittelfeld aus Kroos, Gündogan und Khedira. Dazu wurde in letzter Reihe mit drei Mann verteidigt.

Die Dreierkette könnte somit zum Mittel der Wahl gegen die Schweden werden. Die Skandinavier setzen in der Regel auf ein 4-4-2, womit die Deutschen eine Überzahl im Aufbau sowie insbesondere im Zentrum herstellen könnten. Allerdings würde das Problem der Flügelverteidigung nur bedingt behoben werden, da die Schweden im Konter dort zwei gegen eins spielen könnten.