Joachim Löw: Keine Hierarchie im Sturm der deutschen Nationalmannschaft

Bundestrainer Jogi Löw sieht im deutschen Sturm keinerlei Probleme. Im Gegenteil: Der DFB-Angriff sei variabel wie lange nicht mehr.

Im Angriff der deutschen Nationalmannschaft existiert laut Bundestrainer Joachim Löw keinerlei Hierarchie. "Ich will es vermeiden zu sagen, wir haben einen Stürmer Nummer eins, zwei und drei, weil es ganz unterschiedliche Stürmertypen sind", sagte Löw am Donnerstag vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen Tschechien (Freitag, 20.45 Uhr im LIVETICKER) in Prag.

Timo Werner von RB Leipzig beispielsweise sei "ein Spieler, der noch besser ist, wenn er eine ganz zentrale Spitze vorne hat und darum herumspielen kann". Werner könne "Wege in die Tiefe machen", anders als Mario Gomez (VfL Wolfsburg): "Mario ist eher ein zentraler Stürmer, wie auch Sandro Wagner, der mich beim Confed Cup insgesamt in seinem Auftreten auch absolut überzeugt hat." Lars Stindl von Borussia Mönchengladbach, der dem Kader im Gegensatz zu Wagner (1899 Hoffenheim) angehört, sei dagegen "ein hängender Spieler, der in Zwischenräumen agiert".

Gegen die Tschechen wird am Freitag wahrscheinlich Werner beginnen. "Er hat beim Confed Cup gut gespielt und ist gut in die Saison gekommen", sagte Löw.