Jimmie Johnson: Neuer Termin für ersten IndyCar-Test steht

Mario Fritzsche

Am Dienstag der kommenden Woche (28. Juli) bekommt Jimmie Johnson die Gelegenheit, seinen mehrfach verschobenen ersten IndyCar-Test nachzuholen. Der siebenmalige NASCAR-Champion soll dann endgültig für Chip Ganassi Racing auf dem Rundkurs des Indianapolis Motor Speedway testen.

Zuvor war dieser Test für den 8. Juli angesetzt gewesen. Weil Johnson aber am 4. Juli mitgeteilt hatte, dass er positiv auf den Coronavirus SARS-CoV-2 getestet wurde, musste der IndyCar-Test ebenso verschoben werden wie Johnsons Teilnahme am NASCAR-Rennen in Indianapolis (5. Juli) abgesagt werden musste.

Das Brickyard 400 in Indianapolis war jedoch das einzige NASCAR-Rennen, das Johnson verpasste. Schon am 12. Juli saß er auf dem Kentucky Speedway zum nächsten Rennen wieder in seinem Hendrick-Chevrolet mit der Startnummer 48. In der Zwischenzeit hatte der 44-jährige Kalifornier die notwendigen zwei negativen Coronatests vorweisen können.

Dass es nun am 28. Juli mit Ganassi endgültig zu Johnsons erstem IndyCar-Test kommen soll, ist ein gegenseitiges Abtasten. Ob sich daraus für 2021 eventuelle Renneinsätze ergeben, bleibt abzuwarten. Seine NASCAR-Karriere wird Johnson, zumindest was Vollzeiteinsätze betrifft, Ende 2020 beenden.

Ursprünglich war Johnsons erster IndyCar-Test sogar schon für April geplant gewesen. Damals hätte er für McLaren SP im Barber Motorsports Park testen sollen. Doch der Ausbruch der COVID-19-Pandemie machte diesem Plan einen Strich durch die Rechnung.

Inzwischen sieht man bei McLaren und Schmidt/Peterson davon ab, sich im ersten Jahr der Kooperation gleich eine Ablenkung zum IndyCar-Vollzeitprogramm mit Patricio O'Ward und Oliver Askew aufzubürden. Die einzige Ausnahme davon ist das Indy-500-Programm für Fernando Alonso.

Alonso will sich mit einem dritten Auto von McLaren SP für den Saisonhöhepunkt am 23. August qualifizieren. Und gemessen daran, wie das Team mit den Youngsters O'Ward und Askew im bisherigen Saisonverlauf aufzeigen konnte, sollten Alonsos Chancen diesmal wesentlich besser stehen als es 2019 der Fall war. Ob er freilich an seine starke Indy-Performance von 2017 (damals mit Andretti Autosport) herankommen wird, ist eine andere Frage.

Für McLaren SP ist das Indy-500-Program für Alonso nun die einzige Ablenkung

Für McLaren SP ist das Indy-500-Program für Alonso nun die einzige Ablenkung Arrow SPM

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Mit Bildmaterial von Motorsport Images.