Jesus und De Bruyne verletzt: Pep Guardiola fordert mehr Schutz für seine Stars

Guardiola hat die englischen Schiedsrichter aufgefordert, seine Spieler mehr gegen die harte Gangart der Gegner zu schützen.

Pep Guardiola, Trainer von Manchester City, hat die englischen Schiedsrichter nach dem 0:0 bei Crystal Palace aufgefordert, seine Spieler besser gegen die harte Gangart der Gegner zu schützen.

"Ich bewundere die physische Stärke der Liga, aber der englische Verband weiß eigentlich genau, was er zu tun hat“, sagte Guardiola. "Es ist gut, dass Schwalben bestraft werden und auch dass hier mehr Körperkontakt erlaubt ist als in anderen Ländern. Aber es gibt Grenzen."

Im Spiel bei Crystal Palace mussten Gabriel Jesus und Kevin De Bruyne das Spielfeld verletzt verlassen. Jesus verletzte sich ohne gegnerische Einwirkung bei einem unfreiwilligen Spagat, während De Bruyne in der Nachspielzeit von Jason Puncheon im Mittelfeld mit einer heftigen Grätsche auf Kniehöhe niedergestreckt wurde. Der Belgier wurde ebenso wie Puncheon mit der Trage vom Feld gebracht.

Guardiola sagte, er wolle den Teams nicht vorschreiben, wie sie zu spielen hätten und die Härte und Geschwindigkeit mache den englischen Fußball auch so attraktiv, aber in manchen Momenten sei die Spielweise extrem gefährlich.

Und hier kommen die Schiedsrichter ins Spiel. „Sie müssen die Spieler schützen“, sagte Guardiola. "Wir hatten Glück gegen Tottenham und Newcastle, dieses Mal sind wir nicht so gut davon gekommen."

Über die Verletzungen von Jesus und De Bruyne ist bislang noch nichts Genaues bekannt. Bei Jesus sprach Guardiola von einer Ausfallzeit von ein bis zwei Monaten, bei De Bruyne hofft der Trainer auf eine schnellere Genesung. Im Spiel gegen Watford am Dienstag wird er aber aller Voraussicht nach nicht zur Verfügung stehen.