Warum es Jens Spahn viel zu einfach hat, unsere Aufmerksamkeit zu bekommen

Sebastian Christ

Ein Name genügt derzeit, um das versammelte liberale Bürgertum der Bundesrepublik Deutschland vor Wut ausrasten zu lassen: Jens Spahn.

Noch bevor der CDU-Politiker als neuer Gesundheitsminister vereidigt wurde, gab er der “Berliner Morgenpost” ein Interview, in dem er einige denkwürdige Sätze zur sozialen Lage der Nation sagte.

Einer davon: “Hartz IV bedeutet nicht Armut”. Ein anderer handelte davon, dass auch ohne die Tafeln niemand in Deutschland hungern müsste.

Der Aufschrei ist ihm sicher 

Die Folge war ein Aufschrei, der durch das ganze Land ging. Aber Spahn war noch nicht fertig.

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Am Wochenende veröffentlichte die “Bild am Sonntag” ein Gespräch mit Spahn, in dem dieser die Abtreibungsdebatte in Deutschland aufgriff.

“Mich wundern die Maßstäbe: Wenn es um das Leben von Tieren geht, da sind einige, die jetzt für Abtreibungen werben wollen, kompromisslos. Aber in dieser Debatte wird manchmal gar nicht mehr berücksichtigt, dass es um ungeborenes menschliches Leben geht.”

Den Tierschutz gegen die Frauenbewegung ausspielen? Da war Spahn gleich der nächste Aufschrei sicher.

Die Empörungsmaschine

Der Christdemokrat aus Münster versteht es...

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