„Jedermann“-Revolution: Der Tod ist jetzt eine Hamburgerin

Seit 24 Jahren begeistert der „Jedermann“ – jetzt gibt es eine Revolution.

Hamburg hat drei Wahrzeichen: Zwischen dem altehrwürdigen Michel und der noch jungen Elbphilharmonie liegt „Der Hamburger Jedermann“ – und das bereits seit 24 Jahren! Egal, wie das norddeutsche Wetter wird, im Sommer pilgern Publikumsscharen mit Picknickkörben in die Speicherstadt, um dem reichen Hamburger Kaufmann zwei Stunden lang beim Sterben zuzuschauen. Dieses Jahr gibt es einige Neuerungen bei dem Dauerbrenner.

Als der Autor Michael Batz seine Liebeserklärung an die Hansestadt schrieb, hatte er nur eine Alternative zum berühmten Salzburger Namensvetter im Sinn. Dass das Stück ein solcher Dauerbrenner werden würde, ahnte er nicht. Das liegt nicht zuletzt an der wassernahen Open-Air-Bühne vor malerischer Kontorhaus-Kulisse. „Dieser Ort ist magisch“, weiß Batz, „und das spüren auch die Zuschauer“, von denen einige alljährlich sogar aus dem Ausland anreisen, um das Spektakel in der Dämmerung zu erleben.

Klar, dass bei so langer Laufzeit ein paar Gesichter wechseln. 2017 bekommt der Tod...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo