Jean-Claude Van Dammes Sohn leckte das Blut von seiner Hand

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Nach der Festnahme von Jean-Claude Van Dammes Sohn Nicholas werden nun schockierende Details über die Gründe öffentlich.

Kürzlich wurde Nicholas Van Varenberg (21), der jüngste Sohn von Jean-Claude Van Damme (56, "Bloodsport"), festgenommen. Er soll seinen Mitbewohner unter anderem mit einem Messer bedroht und ihn in der Wohnung festgehalten haben. Aus einem Polizeibericht, den "Radar Online" veröffentlicht hat, geht nun hervor, welche Angst Van Varenbergs Mitbewohner gehabt haben muss.

Van Varenberg hatte - wie von einer Überwachungskamera festgehalten - gegen die Wand eines Aufzuges geschlagen und sich dabei an der Hand verletzt. Die gerufene Polizei fand eine Blutspur zum Apartment der beiden. Nach einem kurzen Gespräch verließen die Beamten die Wohnung aber wieder, da offenbar keiner der beiden Bewohner Hilfe brauchte. Nachdem die Polizisten abgezogen waren, verhielt sich Van Varenberg allerdings "sehr seltsam", wie sein Mitbewohner gegenüber den Behörden erklärte. Der später Festgenommene hätte unter anderem das Blut von seiner verletzten Hand geleckt.

"In zwei Tagen auf meiner Beerdigung"

Nach Beschwerden über laute Geräusche aus dem Apartment seien die Polizisten erneut vor der Tür gestanden. Zwar öffnete keiner, die Beamten hätten jedoch hören können, wie sein Mitbewohner versucht habe, Van Varenberg davon zu überzeugen, die Türe zu öffnen. Zu diesem Zeitpunkt habe jener angefangen seinen Mitbewohner anzuschreien, habe sich ein Küchenmesser geschnappt und den Mann damit bedroht. "Geh in mein Zimmer, wir reden nicht mit Cops", habe Van Varenberg weiter mit der Waffe gedroht. Der Mann habe sich so gefühlt, als ob "meine Eltern in zwei Tagen auf meiner Beerdigung sind", wenn er nicht den Forderungen nachkomme.

In dem Polizeibericht wird betont, dass der Mitbewohner sehr verängstigt gewesen sei und befürchtete, dass Van Varenberg ihn verletzen könnte. Der Mann habe es aber schließlich geschafft Van Dammes Sohn etwas zu beruhigen und das Zimmer zu verlassen. Daraufhin sei er direkt in sein Zimmer gegangen und habe die Tür hinter sich verschlossen. Wenige Minuten später habe er es dann auf den Gang geschafft, wo Van Varenberg auch festgenommen wurde. Dieser habe laut eigenen Angaben keinerlei Erinnerung an die Ereignisse und habe in einem Verhör betont, dass er nichts Falsches getan hätte.

Bei einer Hausdurchsuchung seien das besagte Messer, Marihuana und Drogenutensilien gefunden worden. Derzeit ist Van Varenberg auf freiem Fuß, da eine Kaution in Höhe von umgerechnet rund 8.400 Euro beglichen worden sei. Ihm werden unter anderem Körperverletzung mit einer tödlichen Waffe, Drogenbesitz und Freiheitsberaubung vorgeworfen.

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