Japanischer Roboter-Hund klärt über Stinkefüße auf

Stinkefüße - ja oder nein? Ein japanisches Start-Up hat einen Roboter-Hund entwickelt, der an den Füßen schnuppert und ein schonungslos ehrliches Urteil fällt. Das Ergebnis reicht von einem Bellen bis zur Ohnmacht

Stinkefüße - ja oder nein? Ein japanisches Start-Up hat einen Roboter-Hund entwickelt, der an den Füßen schnuppert und ein schonungslos ehrliches Urteil fällt. Das Ergebnis reicht von einem Bellen bei leicht riechenden Füßen bis zur Ohnmacht in besonders schlimmen Fällen. Die 15 Zentimeter lange "Hündin" namens Hana-chan ist mit einem Geruchssensor ausgestattet und versprüht auch einen wohlriechenden Duft, sollte der Gestank unerträglich sein.

Schlecht riechende Füße können besonders in Japan zum sozialen Problem werden: Denn dort ist es üblich, die Schuhe auszuziehen, ob zu Hause, bei Freunden, in vielen Restaurants oder manchmal auch am Arbeitsplatz.

Hersteller Next Technology erschuf Hana-chan nach eigenen Angaben auf Anfrage eines Mannes, der wissen wollte, wie es um den Geruch seiner Füße stand. "Er sagte uns, seine Tochter habe ihn darauf hingewiesen, dass seine Füße stinken", hieß es von Mitarbeitern des Unternehmens. So genau habe er es dann aber auch nicht wissen wollen, um nicht verletzt zu sein. "Also entwickelten wir diesen niedlichen Roboter."

Im Juli erst hatte der japanische Hersteller Konica Minolta mit dem Vorverkauf eines handlichen Geräts zur Geruchsbestimmung auf einer Skala von 0 bis 100 begonnen. Hana-chan soll erst kommendes Jahr auf den Markt kommen - der Preis dürfte bei über tausend Euro liegen.