Japan: Ex-Prinzessin Mako und Ehemann ziehen in die USA

·Lesedauer: 1 Min.

Knapp zweieinhalb Wochen nach ihrer Hochzeit ist die ehemalige japanische Prinzessin Mako mit ihrem Mann Kei Komuro in die USA gezogen.

Kei Komuro und Ex-Prinzessin Mako (AFP/Philip FONG)
Kei Komuro und Ex-Prinzessin Mako zieht es in die Vereinigten Staaten. (Bild: AFP/Philip FONG)

Das Paar landete am Sonntag nach einem Linienflug aus Tokio in New York. Mit ihrer Heirat mit dem Bürgerlichen Komuro Ende Oktober hatte die 30-jährige Nichte von König Naruhito ihren Adelstitel abgelegt.

Erstmals sprachen die 30-Jährigen über die negativen Berichte

Die Heirat hatte mit jahrelanger Verspätung stattgefunden. Seit der Bekanntgabe seiner Verlobung 2017 stand das Paar im Zentrum negativer Berichte und Kommentare. Dabei ging es vor allem um einen Kredit, den Komuros Mutter bei einem früheren Verlobten aufgenommen und nicht zurückgezahlt haben soll. In Japan unterliegt die kaiserliche Familie einer strengen Etikette und die Vorwürfe sorgten für einen Skandal.

Statt zu heiraten, ging Komuro schließlich 2018 zum Jura-Studium in die USA; dies wurde als ein Schritt gesehen, der negativen Medienaufmerksamkeit zu entkommen. Erst vor wenigen Wochen kehrte er nach Japan zurück.

Bei einer Pressekonferenz nach der Eheschließung hatten die beiden 30-Jährigen erstmals ihren Kummer über die zahlreichen negativen Berichte offen kundgetan. Dem kaiserlichen Haushalt zufolge leidet Mako wegen der Medienberichte unter einer posttraumatischen Belastungsstörung.

Durch die Hochzeit musste Mako ihren Adelstitel ablegen

Weibliche Mitglieder des japanischen Kaiserhauses sind von der Thronfolge ausgeschlossen. Nach einer Heirat mit einem Bürgerlichen müssen sie ihre Adelstitel ablegen, ihre Kinder sind ebenfalls von der Thronfolge ausgeschlossen. Seit einiger Zeit wird eine Änderung der Regelungen diskutiert. (lan/gt)

Im Video: Abschied aus dem Kaiserhaus - Japanische Prinzessin gibt Titel für Jugendliebe auf

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.