Japanerin gewinnt Gold - Deutsche ohne Chance

Japans Nao Kodaira triumphiert beim Eisschnelllauf über 500 m

Nao Kodaira hat bei den Winterspielen in Pyeongchang das erste olympische Frauen-Gold für Japan im Eisschnelllauf gewonnen.

Die Weltmeisterin setzte sich im Gangneung Oval in der olympischen Rekordzeit von 36,94 Sekunden vor Lee Sang-Hwa (37,33) durch und verhinderte damit das Gold-Triple der Südkoreanerin, die 2010 in Vancouver und 2014 in Sotschi triumphiert hatte. Bronze ging in 37,34 Sekunden an die Tschechin Karolina Erbanova. (SERVICE: Der Medaillenspiegel)

Die Niederländerin Jorien ter Mors, die über 1000 m Gold gewonnen hatte, musste sich in 37,53 Sekunden mit dem fünften Platz zufrieden geben. Sie verpasste es damit, als dritte Läuferin nach Lidija Skoblikowa (UdSSR/1964) und der US-Amerikanerin Bonnie Blair (1992 und 1994) das Sprint-Double bei Olympia zu gewinnen.

Die Erfurterin Judith Dannhauser, einzige Deutsche auf der kürzesten Strecke, belegte in 38,53 Sekunden den 16. Platz.  "Das war sicher nicht der beste Lauf des Jahres, auch nicht der schlechteste. Es war der letzte olympische Lauf meiner Karriere", sagte die 35 Jahre alte Dannhauer im ZDF: "Es ist atemberaubend, ich bin froh, dass ich hier nochmal laufen konnte." (SERVICE: Der Olympia-Zeitplan)