Japan: Inzwischen mindestens 200 Unwetter-Tote

In Japan geht die Suche nach Opfern der schweren Unwetter weiter. 200 Menschen sind tot, rund 60 werden noch vermisst.

An den Einsätzen sind rund 70.000 Helfer beteiligt.

In den vergangenen Tagen hatte es extrem stark geregnet. In der Folge kam es zu Überschwemmungen und Erdrutschen.

Besonders betroffen sind die Präfekturen Okayama, Hiroshima und Ehime.

Viele Häuser wurden zerstört. Zehntausende Menschen leben in Notunterkünften.

Vielerorts ist die Infrastruktur beschädigt, mehrere Straßen sind unbefahrbar, und weil auch Wasserleitungen unterbrochen sind, steigt das Risiko von Krankheiten.

Die Einsatzkräfte sind neben der Suche nach weiteren Opfern auch damit beschäftigt, Trümmer und Schutt zu beseitigen.

Die Überschwemmungen sind die schwerste Naturkatastrophe in Japan seit dem Erdbeben und Tsunami 2011.

Die japanische Regierung hat umgerechnet rund 540 Millionen Euro für den Wiederaufbau zu Verfügung gestellt. Regierungschef Shinzo Abe hatte Anfang der Woche die Krisengebiete besucht.