Nach Japan-Besuch: Olympia-Verbände optimistisch

SID
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Zum Abschluss des dreitägigen Japan-Besuchs von IOC-Präsident Thomas Bach haben Spitzenvertreter des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) und des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC) ein positives Fazit gezogen. Wegen Corona waren die Olympischen Spiele und die Paralympischen Spiele von 2020 ins nächste Jahr verlegt worden.

"Die Gespräche in den letzten drei Tagen haben uns darin bestärkt, sichere und erfolgreiche Olympische und Paralympische Spiele in Tokio durchzuführen", sagte John Coates, IOC-Vize und Vorsitzender der IOC-Koordinierungskommission für Tokio. Der enge Kontakt mit den "Freunden in Japan" und mit anderen Partnern auf der Welt habe gezeigt, dass "wir gemeinsam stärker sind", sagte der Australier.

IPC-Präsident Andrew Parsons meinte: "Erstmals in der Geschichte wurde so viel Planung und Vorbereitung in die Organisation eines Sportereignisses gesteckt." Nach einem schrecklichen Jahr 2020 sei man entschlossen, "dass 2021 neue Hoffnung bringen wird", sagte der Brasilianer.

Alle Parteien äußerten Einigkeit darin, in den kommenden Monaten eine klare Kommunikation beibehalten zu wollen. Man habe so genannte Strategiepapiere entwickelt, an denen sich alle Stakeholder orientieren sollen. Schlüsselelemente dieser Strategiebücher seien Maßnahmen gegen Corona, die zum Schutz der Athleten und der japanischen Bevölkerung ergriffen werden könnten.

Wichtig sei auch, dass im Gastgeberland Japan das Vertrauen in den Sport wieder wachse. Dazu hätte die Wiederaufnahme des weltweiten Spitzensports beigetragen, hieß es in einer IOC-Mitteilung. Auch hätten Sportevents in Japan im Fußball oder im Baseball vor mehreren tausend Zuschauern dazu geführt, dass wieder ein bisschen mehr Normalität zurückgekehrt sei.