Jakobsen setzt Traum-Comeback fort

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Jakobsen setzt Traum-Comeback fort
Jakobsen setzt Traum-Comeback fort

Der niederländische Radprofi Fabio Jakobsen hat sein märchenhaftes Comeback fortgesetzt und seine zweite Etappe bei der 76. Spanien-Rundfahrt gewonnen.

Der 24-Jährige vom Team Deceuninck-Quick Step, der im Vorjahr einen schweren Sturz in Polen nur knapp überlebt hatte, gewann am Samstag im Massensprint nach 173,7 km in La Manga del Mar Menor an der Mittelmeerküste vor dem Italiener Alberto Dainese (DSM) und dem Belgier Jasper Philipsen (Alpecin-Fenix).

Jakobsen übernimmt Punkte-Trikot - Roglic in Rot

Für Jakobsen, der in einem hektischen Finale wieder erstaunlich mutig agierte, war es der insgesamt vierte Tagessieg bei einer Vuelta. Die ersten beiden hatte Jakobsen 2019 gefeiert, bevor er im August 2020 bei der Polen-Rundfahrt in einem Massensprint schwer verunglückte und sich lebensgefährliche Kopfverletzungen zuzog.

Durch den Erfolg am Samstag übernahm Jakobsen, der seit April wieder Rennen fährt, das grüne Punkte-Trikot.

Das Rote Trikot des Gesamtführenden trägt weiter Titelverteidiger Primoz Roglic (Slowenien/Jumbo-Visma) mit acht Sekunden Vorsprung vor dem Österreicher Felix Großschartner vom deutschen Team Bora-Hansgrohe.

Roglic ist am Sonntag gefordert, wenn die neunte Etappe über 188,8 km mit der schweren Bergankunft auf dem Alto de Velefique nördlich von Almeria endet.

Die Vuelta wird am 5. September mit einem Einzelzeitfahren in Santiago de Compostela abgeschlossen.

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