Ein Jahr danach: Wie eine Berliner Schule mit dem Anschlag von Nizza umgeht

Blumen an der Paula-Fürst-Gemeinschaftsschule, nach dem Anschlag in Nizza

Nach dem islamistischen Terroranschlag von Nizza haben Schüler und Lehrer der auch betroffenen Paula-Fürst-Schule in Charlottenburg schwere Monate hinter sich bringen müssen. "Wir dürfen unser Leben nicht vom Unvorhergesehenen bestimmen lassen", erklärte die Schule zum ersten Jahrestag des Anschlags.

Bei dem verheerenden Anschlag am 14. Juli 2016 waren 86 Menschen getötet worden, darunter zwei Schülerinnen und eine Lehrerin der Berliner Schule. Ein weiteres Mädchen wurde schwer verletzt. 28 Jugendliche waren damals auf einer Klassenfahrt in Frankreich gewesen. Der Attentäter war mit einem Laster in eine Menschenmenge gerast, die auf einer Flaniermeile unterwegs war. Der 31-Jährige wurde schließlich von Sicherheitskräften erschossen.

Schlaflosigkeit, Konzentrationsblockaden, Traumatisierung

Es sei schwer gewesen, nach dem Anschlag mit der Wut und der Hilflosigkeit von Angehörigen und Freunden der Opfer umzugehen, hieß es. Hilfe von Schulpsychologen und Notfallseelsorgern habe es vom Moment der Schreckensnachricht an gegeben, Unterstützung und Notfalltelefonnummern rund um die Uhr auch während der damaligen Sommerferien.

"Wie sollten wir damit an unserer Schule umgehen? Diese Frage mussten wir jeden Tag neu beantworten. Es gab keine Vorlage dafür", hieß es. Erst da habe sich das Ausmaß der Traumatisierung gezeigt. Schlaflosigkeit und Konzentrationsblockaden hätten vielen Schülern zugesetzt, die zur Reisegruppe gehörten und nun das Abitur schaffen wollten. "Wege der Unterstützung mu...

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