Jada Pinkett Smith ganz privat: Warum sie sterben wollte

Mutter, Schauspielerin, Ehefrau – Jada Pinkett Smith versucht, in allen Rollen zu glänzen. Wie sehr sie der selbst gesetzte Leistungsdruck belastete und warum sie sterben wollte, verriet sie nun in ihrer neuen Facebook-Serie “Red Table Talk”.

Jada Pinkett Smith spricht über Selbstverlust. (Bild-Copyright: Arthur Mola/Invision/AP)

Es ist nicht einfach, die Dreifachbelastung aus Familie, Ehe und Karriere zu meistern. Dass wissen auch Stars wie Jada Pinkett Smith. Zusammen mit ihrer Tochter Willow Smith und ihrer eigenen Mutter Adrienne Banfield-Jones stellt sich die Ehefrau von Will Smith auf Facebook in ihrer Serie “Red Table Talk” ganz privaten Fragen. In der jüngsten Folge sprach sie über das Thema Verlust und die wohl schwerste Zeit ihres Lebens.

Zunächst verriet der 46-jährige “Gotham”-Star, wie nahe ihm der Verlust einer guten Freundin ging, die an Krebs gestorben war. Auch die Ermordung ihres Freundes, Rapper Tupac Shakur, habe Jada Pinkett Smith sehr mitgenommen. Doch zu sehen, dass sie sich selbst verloren hatte, sei das Schlimmste gewesen, das sie je erlebt habe: “Wenn du erkennst, dass du dich selbst verloren hast, ist das entsetzlich. Du fragst dich: ‘Wie finde ich mich wieder?’ Ich war verwelkt, rollte mich wie ein Ball zusammen und war bereit, zu sterben.”

Vor allem der Zwiespalt eine erfolgreiche Karriere zu haben und eine gute Mutter zu sein, verfolge sie noch heute. Jada Pinkett Smith entschied sich zunächst für die Familie und machte eine Karrierepause, um für ihre beiden Kinder Willow und Jaden ein stabiles Umfeld schaffen zu können, fernab von Filmsets. “Es war ein großer Kampf für mich, meine Karriere aufzugeben, um meine Kinder großzuziehen”, so die Schauspielerin. “Ich liebe meine Familie, versteht das nicht falsch… Ich würde auch nichts ändern wollen, aber irgendwo auf dieser langen Reise habe ich mich selbst verloren.”

Jada Pinkett-Smith hat mit der Zeit erkannt, dass es nur einen Ausweg aus ihrer Misere gibt: Sie muss sich selbst erlauben, das zu tun, was sie glücklich macht. Es sei ein langer Prozess gewesen, doch ihr Ehemann habe sie dabei immer unterstützt. Nun könne sie mit diesen negativen Gefühlen umgehen, wie sie in ihrer Facebook-Sendung verriet.