IWF lobt "mutige" Reformvorhaben von Frankreichs Staatschef Macron

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die Reformvorhaben des französischen Präsidenten Emmanuel Macron gelobt. Die "ehrgeizigen" und "mutigen" Reformen könnten einen bedeutenden Teil zur Lösung der wirtschaftlichen Probleme des Landes beitragen, erklärte die Finanzorganisation am Montag. Auch begrüßte der IWF die im Kampf gegen das hohe Defizit angekündigten Sparmaßnahmen. Die Wachstumsprognose für dieses Jahr hob der Währungsfonds leicht auf 1,5 Prozent an.

Der im Mai gewählte Macron hat unter anderem eine Arbeitsmarktreform auf den Weg gebracht, um die hohe Arbeitslosigkeit zu bekämpfen. Für Unternehmen hat der sozialliberale Staatschef Steuerentlastungen angekündigt. Die Regierung will zudem Milliarden einsparen, um das hohe Haushaltsdefizit zu senken und die EU-Obergrenze von drei Prozent wieder einzuhalten.

Der IWF erklärte, ein Haushaltsungleichgewicht, eine hohe Arbeitslosigkeit und eine schwache Wettbewerbsfähigkeit seien schon seit langem Probleme in Frankreich. Das "stabile politische Mandat" für Macron und seine Regierung sowie die sich verbessernde wirtschaftliche Konjunktur würden nun ein "mutiges und umfassendes Reformpaket" ermöglichen.