Ivy Quainoo: "Ich bin nicht die Durchschnittsdeutsche"

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Wird Ivy Quainoo Deutschland beim ESC vertreten? Das wird sich am Donnerstag entscheiden. Die Sängerin nennt im Interview auf jeden Fall einen guten Grund, warum sie die richtige Frau für Lissabon ist.

Wird Ivy Quainoo Deutschland beim ESC vertreten? Das wird sich am Donnerstag entscheiden. Die Sängerin nennt im Interview auf jeden Fall einen guten Grund, warum sie die richtige Frau für Lissabon ist.

An diesem Donnerstag wird sich entscheiden, wer Deutschland beim Eurovision Song Contest 2018 in Lissabon vertreten wird. Die Berlinerin Ivy Quainoo (25, "House Of Fire") ist eine von sechs Kandidaten, die sich um den begehrten Startplatz bewerben. Im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news spricht sie über ihre Siegeschancen bei "Unser Lied für Lissabon" (22.02., das Erste, 20:15 Uhr), verrät Details zu ihrer Bühnenshow und erklärt, warum gerade sie für Deutschland an den Start gehen sollte.

Ivy, warum wären Sie die geeignete Vertreterin für Deutschland beim ESC 2018?

Ivy Quainoo: Ich denke meine Teilnahme beim ESC wäre besonders - einfach, weil ich eben nicht wie der Durchschnittsdeutsche aussehe. Abgesehen davon, dass ich Deutschland musikalisch vertrete, will ich auch zeigen, dass Vielfältigkeit etwas Gutes ist. Die Welt ist ständig in Bewegung und da ist es wichtig mitzuziehen, vor allem weil es uns alle näher zusammenbringen soll.

Sie treten mit ihrer brandneuen Single "House On Fire" an. Was ist das Charakteristische an der Nummer?

Quainoo: Der Song ist eine Ballade und gleichzeitig keine Ballade! Ich denke, dass es einfach ist, sich in diesem Song wiederzufinden, sei es auf einer persönlichen Ebene oder bezogen auf eine Person, die einem nahe steht.

Haben Sie sich für Ihren Auftritt Tipps von ihren damaligen "The Voice"-Coaches Alec Völkel und Sascha Vollmer geholt?

Quainoo: Zwar habe ich keine neuen Tipps von den beiden bekommen, aber weiß ich doch, dass sie mich in der Sache hier unterstützen.

Sie treten gegen ein paar andere ehemalige "The Voice"-Kandidaten an. Ein gutes Omen? Immerhin haben Sie 2012 die Show als Siegerin verlassen.

Quainoo: Ich versuche darüber nicht so viel nachzudenken, einfach, weil es mich nervös macht. Vor sechs Jahren bin ich als Siegerin hervorgegangen, jedoch könnte das dieses Jahr anders laufen. Ich hoffe natürlich auf ein Heimspiel.

Rea Garvey sagte uns im Interview, dass Sie seine Favoritin sind. Was sagen Sie dazu?

Quainoo: Oh, das freut mich natürlich sehr! Rea gehört zu den Leuten, deren Meinung ich schätze und ich bin glücklich über seine Einschätzung.

Haben Sie die Lieder Ihrer Mitstreiter schon gehört? Wie finden Sie diese?

Quainoo: Ich habe die Songs noch nicht gehört, und bin sehr gespannt. Wir sind alle sehr unterschiedlich - also wird der Geschmack letztendlich eine große Rolle spielen.

Wie schätzen Sie Ihre Siegeschancen ein?

Quainoo: Ich hoffe natürlich, dass es für mich klappt. An manchen Tagen denke ich mir, ich mach das Ding und am nächsten wird mir wieder klar, dass wir ganze sechs Kontrahenten sind und sich das am besagten Abend entscheiden wird.

Wie groß wäre die Enttäuschung, wenn es nicht klappen sollte?

Quainoo: Ich denke, ich wäre definitiv enttäuscht, einfach weil ich viel Arbeit in die letzten Wochen gesteckt habe, wie die anderen wahrscheinlich auch. Aber ich bin zurück aus New York [dort hat Quainoo ein Schauspielstudium absolviert, Anm. d. Red.], um vorrangig wieder Musik zu machen und nicht den Vorentscheid zu gewinnen.

Wie wird Ihre Bühnenshow aussehen?

Quainoo: Die Bühnenshow wird eher intim, jedoch eindrucksvoll, denke ich.

Was dürfen wir dieses Jahr sonst noch von Ihnen erwarten?

Quainoo: Ich werde natürlich weiterhin fleißig im Studio an neuen Songs arbeiten und vielleicht wird's dann noch ein Album geben!

Foto(s): NDR/Helen Sobiralski

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