Ivanka Trump kassiert Shitstorm für "Black History Month“-Tweet

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Die Geste ging nach hinten los: Am 1. Februar twitterte Ivanka Trump einen Beitrag zum Monat der Geschichte der Afroamerikaner und bekam die volle Breitseite des User-Unmuts zu spüren.

Präsidententochter Ivanka Trump ist als Beraterin ihres Vaters Donald Trump unweigerlich mit dessen politischen Ideen verstrickt. Dazu gehören zurzeit Themen wie der Bau einer Mauer zwischen Mexiko und den USA sowie eine äußerst restriktive Einwanderungspolitik. Vor diesem Hintergrund und in Anbetracht der mutmaßlichen “Dreckslochländer“-Äußerungen des US-Präsidenten hatte ihr Tweet zum “Black History Month“ für viele User einen äußerst faden Beigeschmack.

“Im Rahmen des ‘Black History Month‘ feiern wir Helden wie Harriet Tubman, Rosa Parks und Dr. Martin Luther King Jr., die Freiheitskämpfer waren“, beginnt der Tweet von Ivanka Trump. “Und wir setzen uns dafür ein, noch mehr Gleichheit, Würde und Möglichkeiten für Amerikaner zu schaffen, ungeachtet ihrer Rasse oder ihres kulturellen Hintergrunds.“


Die Antworten der User ließ nicht lange auf sich warten. “Es sei denn, sie kommen aus Puerto Rico?“, fragte ein Nutzer. Ein anderer setzte nach: “Oder einem anderen Dreckslochland.“ Der Präsident soll Puerto Rico sowie zahlreiche afrikanische Länder als “shithole countries“ betitelt haben, was für einen internationalen Aufschrei sorgte.

Auch in der schwarzen Gemeinschaft der Vereinigten Staaten kam der Post von Ivanka Trump nicht gut an. So kommentierte ein Mitglied: “Dein Vater ist ein Rassist, der denkt, dass die weiße Herrschaftsrasse ganz wunderbar ist. Du bist eine Komplizin. Also, danke für deinen Tweet, aber ganz ehrlich, du kannst diesen Scheiß für dich behalten.“