Italienischer Fußballstar Gianluca Vialli mit 58 Jahren verstorben

Der ehemalige italienische Topstürmer Gianluca Vialli ist nach einer Krebserkrankung mit 58 Jahren verstorben. (Bild: imago/Pacific Press Agency)
Der ehemalige italienische Topstürmer Gianluca Vialli ist nach einer Krebserkrankung mit 58 Jahren verstorben. (Bild: imago/Pacific Press Agency)

Der ehemalige italienische Fußballprofi Gianluca Vialli (1964-2023) ist tot. Er starb im Alter von 58 Jahren an einem Krebsleiden, teilte sein Ex-Club Sampdoria Genua am Donnerstag mit.

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"Wir werden dich als jungen und unermüdlichen Stürmer in Erinnerung behalten, denn Helden sind alle jung und gutaussehend, und du warst in jenem Sommer 1984 unser Held. Stark und schön, mit der 9 auf deinem Rücken und der Trikolore auf deinem Herzen. Anführer der stärksten Sampdoria, zusammen mit deinem Zwilling Bobby Gol. In drei Worten: einer von uns", heißt es in der Mitteilung. "Du hast uns so viel gegeben, wir haben dir so viel gegeben: Ja, es war Liebe, gegenseitig, unendlich."

Der Club sprach Viallis Frau Cathryn, seinen Töchtern Olivia und Sofia und der gesamten Familie sein tiefstes Beileid aus.

Große Erfolge im In- und Ausland

Gianluca Vialli war in den 80er- und 90er-Jahren ein sehr erfolgreicher Stürmerstar. Mit Genua gewann er 1991 die italienische Meisterschaft. Auch mit Juventus Turin gelang ihm das 1995, mit den Turinern holte er 1996 sogar die Champions-League-Trophäe. Doch auch im Ausland hatte der Angreifer Erfolg: Er gewann mit dem FC Chelsea 1997 den Englischen Pokal und 1998 den Europapokal der Pokalsieger, übernahm die Londoner sogar ein paar Monate als Spielertrainer.

"Die Legende von Gianluca wird an der Stamford Bridge weiterleben. Sein Einfluss als Spieler, Trainer und vor allem als Mensch wird für immer in die Geschichte unseres Vereins eingehen", sagten Chelsea-Chef Todd Boehly (49) und der Miteigentümer Behdad Eghbali (46) nach seinem Tod.

Zuletzt war Vialli als Teamkoordinator der italienischen Nationalmannschaft tätig. Mit der "Squadra Azzurra" feierte er 2021 den EM-Titel.