Italiener feiert dritten Giro-Etappensieg

Elia Viviani gewann seine dritte Giro-Etappe

Der italienische Radprofi Elia Viviani (Quick-Step Floors) hat beim 101. Giro d'Italia zum dritten Mal zugeschlagen.

Auf der 180 Kilometer langen 13. Etappe von Ferrara nach Nervesa della Battaglia setzte sich der Teamkollege des deutschen Hoffnungsträgers Maximilian Schachmann souverän im Massensprint vor dem zweifachen irischen Etappensieger Sam Bennett vom deutschen Team Bora-hansgrohe durch. Viviani hatte bereits auf dem zweiten und dritten Teilstück in Israel triumphiert.

Auf weitestgehend ebener Strecke wehrten sich fünf Ausreißer um den erfahrenen Italiener Marco Marcato (UAE Team Emirates) mit aller Kraft gegen die Sprinterteams, wurden nach 170 km langer Flucht aber sechs Kilometer vor dem Ziel gestellt. Auch Tony Martin (Katusha-Alpecin) hatte es beim einzig nennenswerten Anstieg des Tages mit einer Attacke aus dem Hauptfeld probiert, schaffte aber nicht den Anschluss an die Spitzengruppe.

Die Klassementfahrer um den Gesamtführenden Briten Simon Yates (Mitchelton-Scott) kamen allesamt zeitgleich mit dem Sieger ins Ziel und schonten ihre Kräfte für die 14. Etappe, wenn es im Finale hinauf zum Monte Zoncolan geht. Der Berg in den Karnischen Alpen zählt mit durchschnittlich fast zwölf Prozent Steigung und über 20 Prozent in der Spitze zu den schwierigsten Anstiegen im Radsport.