Italien: Razzien gegen Islamisten

In ganz Italien hat es Razzien gegen Islamisten gegeben. In Turin wurde Elmahdi Halili festgenommen. Der Italo-Marokkaner wird beschuldigt, dem sogenannten Islamischen Staat (IS) anzugehören. Der 23-Jährige ist Autor der ersten italienischen IS-Propagandaschrift.

Insgesamt gab es in Mailand, Neapel, Modena, Bergamo und der Region Reggio Emilia 13 Polizeieinsätze gegen Personen, die der Verbindung zu extremistischen islamistischen Kreisen verdächtigt werden.

In Süditalien wurde ein Ägypter festgenommen, der im Verdacht steht, Kindern extremistische und gewalttätige Interpretationen des Islam beizubringen. Der 49-jährige Imam Abdel Rahman betreibt ein islamisches Kulturzentrum in Foggia.

Seit 2015 wies Italien 264 religiöse Extremisten aus. Im Gegensatz zu Frankreich, Spanien, Deutschland, Großbritannien und Schweden gab es in dem südeuropäischen Land bisher keine islamischen Terroranschläge.