Italien: Proteste gegen Rassismus - und gegen Migranten

Rund eine Woche vor den Wahlen in Italien ist die politische Stimmung im Land angespannt. Viele Italiener befürchten ein Erstarken des Neo-Faschismus und haben Angst, dass sich die negative Einstellung mancher Italiener zu Migranten weiter verschärft. Aus diesem Grund haben Italienische Parteien in den Großstädten des Landes zu Demonstrationen aufgerufen. In der Hauptstadt Rom fand die größte Kundgebung statt. Zehntausende Menschen gingen hier auf die Straße, um gegen Faschismus und Rassismus zu protestieren.

Zehntausende Anhänger rechtspopulistischer Parteien versammelten sich auf dem Domplatz in Mailand zu einer Anti-Migration-Kundgebung. Angeführt wurde die Demonstration vom Chef der rechtpopulistischen Lega-Partei Matteo Salvini. Später kam es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Anhängern der Lega-Partei, antifaschistischen Demonstranten und der Polizei.