In Italien brodelt es - DAX bleibt cool

Thomas Bergmann
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DAX: Löst Italien einen Crash aus?

Der Regierungsvertrag in Italien zwischen der Fünf-Sterne-Bewegung und der rechtspopulistischen Lega steht. Die beiden populistischen Bewegungen gehen mit ihren Plänen für niedrigere Steuern und höhere Sozialausgaben auf direkten Konfrontationskurs zu den Stabilitätsregeln der Europäischen Union. Trotzdem hält sich der DAX stabil.

Das Regierungsprogramm sieht ein Grundeinkommen von 780 Euro im Monat vor. Forderungen für einen Ausstieg aus dem Euro oder ein Referendum darüber enthält es aber nicht. Die Börse in Mailand reagiert mit Kursverlusten auf den vorgelegten Vertrag, über den die Parteienmitglieder jetzt abstimmen müssen. Auch die italienischen Bonds stehen weiter unter Druck.

Unter Druck steht auch der Euro, der wieder unter 1,18 Dollar notiert. Dies stützt aber wiederum den DAX, der sich über der Marke von 13.034 Punkten halten kann. Er verteidigt damit den Ausbruch aus dem kurzfristigen Seitwärtstrendkanal.

Long-Position: Stopp nachziehen!

DER AKTIONÄR ist seit Tagen long im DAX: Der Schein mit WKN DD6N9P (Kaufkurs: 7,67 Euro) liegt schon knapp 50 Prozent vorne. Wer investiert ist, sollte den Stoppkurs nachziehen. Mehr dazu im aktuellen AKTIONÄR oder in der Sendung "DAX-Check" bei DER AKTIONÄR TV.