IT-Studium: Informatiker für den digitalen Wandel gesucht

Sie schützen Unternehmen vor Hackern, entwickeln künstliche Intelligenz oder neue Vertriebsmodelle. Der Bedarf an Fachkräften ist groß.

Berlin.  Im Bikinihaus trifft man Ulrich Stärk nur selten an – anders als viele seiner Kollegen. Der Informatiker arbeitet für McKinsey, die Berliner Büros der Unternehmensberatung befinden sich am Zoo.

Eine ziemlich schicke Adresse, doch der neue Arbeitsplatz von Ulrich Stärk setzt in puncto Coolness noch eins drauf: Wenn der 35-jährige Berater für Digitalisierung nicht gerade vor Ort bei seinen Klienten ist, arbeitet er mit ihnen im Rocket Tower in Kreuzberg. In dem markanten Büroturm residiert er Tür an Tür mit dem Beteiligungsunternehmen Rocket Internet und einigen derer Gründerfirmen.

Die zwölfte Etage ist an McKinsey vermietet und beherbergt seit Mai das "Experience Studio", eine Mischung aus Showroom und Coworking-Bereich, ausgestattet mit neuester Hard- und Software. Dort tüfteln die Berater gemeinsam mit ihren Kunden an ausgefallenen Ideen und Geschäftsmodellen. Autonomes Fahren, Internet der Dinge, künstliche Intelligenz und Virtual Reality sind nur einige der Themen.

Anspruchsvolle Auswahl in Beratungsunternehmen

Technologie- und Softwarekonzerne wie Google, Apple, Microsoft, SAP, IBM oder Siemens dominieren auf den Hitlisten der Wunscharbeitgeber von IT-Absolventen. Doch viele Informatiker zieht es auch zu den großen Beratungsunternehmen.

Dort konkurrieren sie mit Wirtschaftswissenschaftlern, Ingenieuren, Medizinern, Natur- und Geisteswissenschaftlern um den Einstieg. Wer einen gut bezahlten, prestigeträchtigen Beraterjob ergattern möchte, muss sich in anspruchsvollen Auswahlve...

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