Israel feuert nach palästinensischem Beschuss zurück

Israel feuert nach palästinensischem Beschuss zurück

Die israelische Armee hat mehrere Raketen auf Ziele im Gaza-Streifen abgeschossen. Nach israelischen Angaben wurde dabei eine unterirdische Fabrik der radikalislamischen Hamas getroffen. Die Fabrik sei für den Bau von Waffen genutzt worden. Zuverlässige Angaben über die Zahl möglicher Opfer gibt es nicht.

Zuvor waren aus dem Gazastreifen Raketen auf den Süden Israels abgeschossen worden. Dabei sei aber kein Schaden entstanden und niemand verletz worden, hieß es. Nach Angaben der israelischen Armee wurde eine Rakete abgefangen, die andere landete im offenen Gelände.

Auf palästinensischer Seite übernahm zunächst niemand die Verantwortung für die Angriffe. Die israelische Seite gab der Hamas die Schuld und nannte die eigenen Angriffe eine direkte Reaktion.

Die gegenseitigen Angriffe erfolgten wenige Stunden nachdem der dreitägige Besuch von US-Präsiden Joe Biden zuende gegangen war. Während des Besuchs hatte es keine gegenseitigen Raketenangriffe gegeben. . In Jerusalem war Biden unter anderem mit dem neuen israelischen Regierungschef Jair Lapid zusammengekommen. Vor seiner Weiterreise nach Saudi-Arabien hatte er in Bethlehem Palästinenserpräsident Mahmud Abbas getroffen. Biden sprach sich danach erneut für eine Zwei-Staaten-Lösung im Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern aus.

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