Islamischer Staat: US-Sonderbeauftragter verkündet Befreiung Mossuls vom IS

Das irakische Militär hat die Stadt Mossul offenbar von der Terrormiliz IS zurückerobert. Der US-Sonderbeauftragte spricht vom „Sieg“.

Mossul.  Der Irak hat mit der vollständigen Einnahme der Großstadt Mossul einen entscheidenden Wendepunkt im Kampf gegen den Islamischen Staat (IS) erreicht. In der einstigen IS-Hochburg wurden nach Angaben der irakischen Regierung am Sonntag die letzten Widerstandsnester der Extremisten ausgehoben.

Ministerpräsident Haider al-Abadi traf in der Stadt im Norden des Landes ein und gratulierte den Soldaten zu ihrem Sieg. Vorausgegangen waren acht Monate heftiger Kämpfe, die große Teile der Metropole in Schutt und Asche legten, Tausenden Zivilisten das Leben kosteten und fast eine Million Menschen in die Flucht trieben. Mit dem Triumph über den IS endet dessen Herrschaft über Mossul fast auf den Tag genau drei Jahre, nachdem die Islamisten von dort aus ihr Kalifat im Irak und Syrien ausgerufen hatten.

IS-Kämpfer sprangen in Fluss

Bis zuletzt lieferte sich der IS in Mossul heftige Gefechte mit den irakischen Streitkräften. Doch am Sonntag drangen Elitetruppen dem staatlichen Fernsehen zufolge schließlich bis ans Ufer des Tigris vor und hissten die irakische Flagge dort, wo die Islamisten ihre letzte Bastion erbittert verteidigten. IS-Kämpfer seien schließlich in den Fluss gesprungen und hätten versuchten, so zu entkommen. Dem Militär zufolge wurden allein dabei 30 Extremisten getötet. In den engen Gassen der stark zerstörten Altstadt lagen noch die Leichen von IS-Kämpfern, als Ministerpräsident Abadi eintraf.

Abadi habe "den heldenhaften Kämpfern und dem irakischen Volk zu dem großen Sieg grat...

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