Irres Slapstick-Drama! Nübel und Volland mit Monaco raus

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Kevin Volland und Alexander Nübel haben mit der AS Monaco von Trainer Niko Kovac die Gruppenphase der Königsklasse nach einem dramatischen Playoff-Rückspiel gegen Shaktar Donezk verpasst.

KHARKIV, UKRAINE - AUGUST 25: (BILD ZEITUNG OUT) Benoit Badiashile of AS Monaco looks dejected during the UEFA Champions League Play Offs Leg Two Match between Shakhtar Donetsk and AS Monaco at OSC Metalist on August 25, 2021 in Kharkiv, Ukraine. (Photo by Stanislav Vedmid/DeFodi Images via Getty Images)
Bitteres und kurioses Champions-League-Aus für AS Monaco. (Bild: Stanislav Vedmid/DeFodi Images via Getty Images)

Auswärts in Charkiw kamen die Franzosen in der Verlängerung nicht über ein 2:2 hinaus und schieden durch das 0:1 im Hinspiel daheim aus.

AS Monaco scheitert auch an UEFA-Regeländerung

Monaco war durch einen Doppelpack von Wissam Ben Yedder (18./39.) schnell auf Kurs Königsklasse und hatte das 0:1 aus dem Hinspiel gedreht. 

In der 75. Minute kamen die Ukrainer durch Marlos aber zurück und erzwangen so die Verlängerung. Bitter für Monaco: Erst zu dieser Saison hatte die UEFA die Auswärtstorregel abgeschafft. Nach alter Regelung hätte auch ein 2:1 im Rückspiel zur Qualifikation für die Gruppenphase gereicht.

Volland vergibt zwei Großchancen

EM-Fahrer Volland hatte mit einem Schuss, den Donezk-Keeper Andriy Pyatov nur abklatschen konnte, noch das erste Monaco-Tor eingeleitet - wurde kurz vor Schluss der regulären Spielzeit aber zum tragischen Helden. Erst wurde sein Versuch aus kurzer Distanz geblockt (87.), dann schoss er in der Nachspielzeit aus aussichtsreicher Position direkt auf Pyatov (90. + 2).

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Nübel muss Slapstick-Tor hinnehmen

Ein unglaubliches Slapstick-Tor für Donezk besiegelte in der 2. Halbzeit der Verlängerung dann das Aus von Monaco. Mykhaylo Mudryks Flankenversuch in der 113. Minute fälschte AS-Abwehrspieler Ruben Aguilar kurios ins eigene Tor ab.

Der chancenlose Nübel im Kasten konnte nichts mehr ausrichten. Über den vom FC Bayern ausgeliehenen Keeper hinweg segelte der Ball unhaltbar in den Kasten. Monaco ließ aber insgesamt zu viele Chancen liegen und gab leichtfertig den Einzug in die lukrativen Gruppenspiele aus der Hand.

Red Bull Salzburg und Tiraspol in der Champions League

Besser machten es Österreichs Meister RB Salzburg und Sheriff Tiraspol aus Moldau. Zum dritten Mal in Folge schaffte es der Schwesterklub von RB Leipzig in die Gruppenphase - erstmals unter dem neuen deutschen Trainer Matthias Jaissle. Beim dänischen Vertreter Bröndby IF siegte Salzburg wie schon im Hinspiel 2:1 (2:0).

Als erster Klub aus der obersten Liga Moldaus erreichte Tiraspol die Gruppenphase. Dem Team aus der de-facto unabhängigen Republik Transnistrien reichte nach dem 3:0-Hinspielsieg ein 0:0 bei Dinamo Zagreb. (Mit Sport-Informations-Dienst (SID))

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