Irre Schiri-Verletzung bei Tottenhams Sieg

Mike Jones konnte die Begegnung zwischen Tottenham Hotspur und Huddersfield Town nicht leiten - und fungierte als vierter Offizieller im Sitzen

Tottenham Hotspur ist dank des ehemaligen Bundesliga-Profis Heung-Min Son in der englischen Premier League weiter auf Champions-League-Kurs. (Die Tabelle der Premier League)

Die Spurs besiegten am 29. Spieltag Aufsteiger Huddersfield Town 2:0 (1:0). Der ehemalige Leverkusener und Hamburger Son (27./54.) führte die Gastgeber mit einem Doppelpack zum 17. Saisonsieg. 

Kuriose Randnotiz: Referee Mike Jones verletzte sich bereits vor dem Anpfiff beim Aufwärmen. Dafür musste der vierte Offizielle, Kevin Friend, die Begegnung leiten.

Suche nach Schiri-Ersatz schlägt fehl

Jones sollte eigentlich ersetzt und behandelt werden, doch die Spurs fanden trotz eines Aufrufs über die Stadion-Leinwand des Wembleys keine qualifizierte Person, die dessen Job hätte übernehmen können. 


So kehrte der verletzte Schiedsrichter schließlich aus den Katakomben zurück und setzte sich an den Spielfeldrand, um die Rolle des vierten Offiziellen wenigstens halbwegs auszufüllen. Welche Verletzung er davon trug, ist noch nicht bekannt.

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Leicester City rettete derweil mit einem Last-Minute-Treffer einen Punkt beim 1:1 (0:1) gegen AFC Bournemouth. (Ergebnisse und Spielplan der Premier League)

Wagner weiterhin in Abstiegsgefahr

Der algerische Stürmer Riyad Mahrez (90.+7) traf unmittelbar vor dem Abpfiff für die Gastgeber. Joshua King (35.) hatte Bournemouth mit einem verwandelten Foulelfmeter in Führung gebracht. Leicester ist in der Liga nun seit fünf Partien ohne Sieg. 

Tottenham kletterte mit 58 Punkten zumindest vorübergehend vorbei an dem FC Liverpool (57) auf Rang drei. Die Reds mit Teammanager Jürgen Klopp empfangen jedoch noch am Abend (18.30 Uhr) den abstiegsgefährdeten Aufsteiger Newcastle United.

Huddersfield mit Teammanager David Wagner ist als Tabellen-15. weiter nur drei Punkte vor Crystal Palace auf dem ersten Abstiegsplatz.

Leicester, Meister von 2016, hat als Achter mit 37 Punkten kaum noch Chancen auf das internationale Geschäft.