Irre Messi-Details geleakt! Barca tobt

Lionel Messi soll dem FC Barcelona für eine Vertragsverlängerung astronomische Forderungen diktiert haben. Die Katalanen sind außer sich angesichts der durchgesickerten Details.

Tränenreicher Abschied von Lionel Messi vom FC Barcelona. (Bild: Getty Images)
Tränenreicher Abschied von Lionel Messi vom FC Barcelona. (Bild: Getty Images)

Die Bilder vom tränenreichen Abschied am 8. August 2021 beim FC Barcelona sind noch in den Köpfen vieler Fans - doch jetzt wird es im Nachgang offensichtlich noch schmutzig im Zusammenhang mit dem Transfer von Lionel Messi zu Paris Saint-Germain.

Wie El Mundo einmal mehr berichtet, soll der Superstar bei den Verhandlungen mit den Katalanen über eine Vertragsverlängerung derart überzogene Forderungen gestellt haben, dass sich die Wege am Ende auch deshalb trennten.

FC Barcelona: Messi soll Mega-Bonus gefordert haben

Unter Berufung auf E-Mails und Nachrichten von Ex-Barca-Präsident Josep Maria Bartomeu und Jorge Messi, dem Vater und Berater von Lionel Messi, aus dem Frühjahr 2020 behauptet die spanische Zeitung, im Poker um ein neues Arbeitspapier habe die Spieler-Seite unter anderem einen Bonus von 10 Millionen Euro nur für seine Unterschrift sowie ein höheres Gehalt im Falle einer Steuererhöhung verlangt.

Die Rede ist auch von einer symbolischen Ausstiegsklausel von 10.000 Euro (!) statt der zuvor festgelegten 700 Millionen Euro, eine eigene Loge im Camp Nou sowie Flüge mit dem Privatjet in die argentinische Heimat, auch für die Familie des damaligen Teamkollegen Luis Suarez.

Schon im im Januar 2021 hatte El Mundo Messis Vertrag veröffentlicht, schrieb seinerzeit von einem „pharaonischen Vertrag, der Barcelona ruiniert habe“ - und erklärte, der mehrmalige Weltfußballer habe seit seiner Vertragsverlängerung 2017 rund 138 Millionen Euro brutto pro Saison eingestrichen.

Messi-Gehalt sollte um 30 Prozent gekürzt werden

Bemerkenswert: Den weiteren jetzigen Angaben zufolge war Barca zwischenzeitlich einverstanden, der Mehrzahl der Forderungen nachzukommen.

Entscheidende Punkte sollen aber gewesen sein, dass Bartomeu die Ausstiegsklausel sowie den 10-Millionen-Unterschriftsbonus schließlich doch nicht akzeptiert habe.

Zudem haben die Katalanen angesichts der angespannten finanziellen Lage Gehalt Messis um 30 Prozent kürzen wollen - was der wiederum „zum Wohle des Vereins“ so hingenommen hätte.

Barca reagiert und prüft rechtliche Schritte

Am Ende jedoch scheiterten alle Verhandlungen, musste Messi nach erster offizieller Lesart gegen seinen Willen den Klub nach 21 Jahren ablösefrei verlassen, weil das hoch verschuldete Barca sich eine Vertragsverlängerung im Rahmen der Regeln des Financial Fairplay nicht leisten konnte.

Barca reagierte inzwischen auf die vermeintlichen Enthüllungen. In einem am Mittwoch veröffentlichten Statement hieß es, der Klub „drückt seine Empörung über die eigennützige Weitergabe von Informationen aus, die Teil eines Gerichtsverfahrens sind“.

Weiter hieß es: „Der Klub bedauert auch, dass die Medien behaupten, sie hätten ‚Zugang zu einer großen Menge an Unterlagen und E-Mails, die sich im Besitz der Barcagate-Untersuchung befinden‘, obwohl diese Informationen und Unterlagen noch nicht an die Parteien weitergegeben worden sind.“

Barcas Rechtsabteilung prüft bereits Maßnahmen hinsichtlich der durchgesickerten Details.

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