Iraker feiern in Mossul den Sieg über den IS

In Mossul feiern die Menschen derzeit das Ende der Schreckensherrschaft durch den Islamischen Staat. Wie der irakische Premierminister Haider al-Abadi gestern bekannt gab, wurde die Stadt durch das irakische Militär befreit.

Es sind Jubelbilder, die die Welt aus der irakischen Stadt Mossul erreichen. Soldaten stehen auf Autos, halten ihre Gewehre in die Luft, ein Soldat formt mit den Fingern das „Victory“-Zeichen. Das Volk feiert, Musik – unter dem IS streng verboten – ertönt, Flaggen werden geschwungen. Ein kleiner Junge tanzt mit einem Soldaten, die Erleichterung über die Befreiung ist ernorm.

Im Video sieht man al-Abadi, wie er in Mossul eintrifft. Die Kämpfe, die große Teile der Stadt zerstörten, dauerten neun Monate an. 2014 rief der IS unter seinem Anführer Abu Bakr al-Baghdadi in der Großen Moschee das Kalifat aus.

Ein Soldat tanzt mit einem Jungen zur Feier des Tages. (Bild: Screenshot Yahoo News)

Drei Jahre lang lebten die Menschen in Mossul – einer früheren Metropole – unter der Herrschaft des IS. Frauen durften nur in Vollverschleierung auf die Straße, Christen und andere Minderheiten wurden verfolgt, vertrieben oder getötet.

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