IPO: US-Donutkette Krispy Kreme verfehlt Ziel bei Börsengang deutlich

·Lesedauer: 1 Min.

CHARLOTTE (dpa-AFX) - Die zum Firmenimperium der deutschen Milliardärsfamilie Reimann gehörende US-Donutkette Krispy Kreme <US5010141043> hat bei ihrem Börsengang in New York deutlich weniger Geld eingenommen als erhofft. Das Unternehmen teilte vor dem Handelsstart am Donnerstag mit, seine Aktien zum Preis von 17 Dollar losgeschlagen zu haben - deutlich unter der zunächst angepeilten Spanne von 21 bis 24 Dollar. Krispy Kreme verfehlte dadurch das Ziel, bis zu 640 Millionen Dollar zu erlösen, letztlich kamen nur rund 500 Millionen zusammen.

Insgesamt wurde das Unternehmen beim Börsengang mit rund 2,8 Milliarden Dollar bewertet. Krispy Kreme gab 29,4 Millionen Anteilsscheine aus, die nun unter dem Tickerkürzel "DNUT" an der New Yorker Tech-Börse Nasdaq gelistet werden. Die Investmentholding JAB der Reimanns hatte Krispy Kreme 2016 für rund 1,35 Milliarden Dollar gekauft. Die Familie will auch nach dem Börsengang eine klare Mehrheit von knapp 80 Prozent der Anteile behalten. Zu JAB gehören unter anderem auch die Gastronomie-Kette Pret A Manger und Panera Bread.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.