IOC: Transgender-Regeln in der Verantwortung der Fachverbände

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IOC: Transgender-Regeln in der Verantwortung der Fachverbände
IOC: Transgender-Regeln in der Verantwortung der Fachverbände

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) wird keine eigenen Wettkampf-Kriterien für inter- und transsexuelle Menschen erlassen. Dies teilte das IOC am Dienstag bei der Vorstellung eines neues Rahmenkonzepts zu "Fairness, Inklusion und Nicht-Diskriminierung auf der Basis von Geschlechts-Identität und Geschlechter-Variationen" mit. Die Regelgebung wird damit den jeweiligen Fachverbänden überlassen.

"Das IOC will jedem, der an einem Wettkampf auf Elite-Niveau beteiligt ist, eine sichere und gastfreundliche Umgebung bieten", hieß es: "Es muss im Aufgabenbereich eines jeden Sports und seines Dachverbandes liegen, festzulegen, ob ein Sportler oder eine Sportlerin einen unverhältnismäßigen Vorteil gegenüber einem Kontrahenten besitzt."

Die meisten Wettkämpfe im Spitzensport seien in Männer- und Frauen-Kategorien unterteilt. Das IOC wolle, dass diese Kategorien gerecht und gesichert seien, und Athleten nicht allein auf der Grundlage ihrer Transgender-Identität oder ihrer Geschlechter-Variationen ausgeschlossen werden.

Das Rahmenkonzept war in einer Zusammenarbeit von Athleten und Athletinnen sowie Interessenvertretern und Interessenvertreterinnen entwickelt worden. Ein einheitliches Regelwerk bezüglich der Geschlechterfragen hatte das IOC während fast zwei Jahre langer Konsultationen von rund 250 Teilnehmenden nicht formulieren können.

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