Inzwischen 43 Tote nach Gasexplosion in Luxushotel in Havanna

Kubas Präsident Díaz-Canel am Ort der Gasexplosion (AFP/Yamil LAGE) (Yamil LAGE)

Nach der Gasexplosion im Luxushotel Saratoga in Havanna ist die Zahl der Opfer weiter gestiegen. Am Dienstagabend gab das kubanische Gesundheitsministerium die Zahl der Toten mit 43 an. 54 Menschen wurden demnach bei dem Unglück verletzt, 17 befanden sich noch im Krankenhaus.

Das Fünf-Sterne-Hotel, das zu den Wahrzeichen der kubanischen Hauptstadt zählt, war zum Zeitpunkt des Unglücks wegen der Corona-Pandemie und Renovierungsarbeiten noch geschlossen. Nach Angaben des Betreibers hielten sich 51 Angestellte und Arbeiter in dem Gebäude auf, um die für Dienstag geplante Wiedereröffnung vorzubereiten.

Offenbar war ein Gasleck beim Auffüllen der Vorräte Ursache der gewaltigen Explosion, bei der die ersten vier Stockwerke des Hotels zerstört wurden. Die ersten Untersuchungen ergaben, dass 80 Prozent des Gebäudes durch die Explosion betroffen waren.

Im Saratoga hatten in den vergangenen Jahren mehrere Stars ihr Quartier bezogen, darunter Mick Jagger, Beyoncé und Madonna. Der Tourismus ist Kubas wichtigste wirtschaftliche Aktivität nach dem Verkauf von medizinischen Dienstleistungen.

ao/ju

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.