Inzest- und Gewaltvorwürfe: Verfahren gegen Ricky Martin eingestellt

Gute Nachrichten für Ricky Martin: Sein Neffe hat die Anklage gegen den Sänger zurückgezogen. (Bild: 2022 Jacopo M. Raule/Getty Images for FTX)
Gute Nachrichten für Ricky Martin: Sein Neffe hat die Anklage gegen den Sänger zurückgezogen. (Bild: 2022 Jacopo M. Raule/Getty Images for FTX)

Ein Neffe hatte Ricky Martin wegen häuslicher Gewalt und angeblichem Inzest verklagt. Nun hat der 21-Jährige seine Klage überraschend zurückgezogen.

Ricky Martin muss nicht vor Gericht: Medienberichten zufolge wurde das Verfahren gegen den Sänger ("Livin' La Vida Loca") in seiner Heimat Puerto Rico am Donnerstag eingestellt.

Ein heute 21-jähriger Neffe hatte Martin beschuldigt, mit ihm eine siebenmonatige romantische Beziehung geführt zu haben. Als er diese beendete, habe Martin demnach das nicht akzeptieren wollen. Er habe ihn mehrfach angerufen oder sei in der Nähe seiner Wohnung aufgetaucht, zitierten örtliche Medien aus einem Gerichtsdokument. Der Neffe habe Angst um seine Sicherheit gehabt.

Nun zog der Neffe seine Klage zurück. Die Anfang Juli angeordnete einstweilige Verfügung im Zusammenhang mit einem Gesetz gegen häusliche Gewalt wird nicht verlängert: "Wie wir erwartet hatten", heißt es in einem Statement von Martins Anwälten, welches auf Twitter veröffentlicht wurde.

Es habe sich nie um mehr als "falsche Anschuldigungen" gehandelt, heißt es in dem Statement weiter: "Wir sind froh, dass unserem Mandanten Gerechtigkeit widerfahren ist und er nun sein Leben und seine Karriere fortsetzen kann." In einem zuvor veröffentlichten Statement, welches von mehreren US-Medien zitiert wurde, hatten Martins Anwälte den Neffen als eine Person beschrieben, die mit "tiefen seelischen Herausforderungen" zu kämpfen habe.

"Meine oberste Priorität ist zu heilen"

Das US-Promi-Portal "TMZ" veröffentlichte ein Video, in dem Martin selbst zu Wort kommt: "Gott sei Dank" sei bewiesen, dass die erhobenen Anschuldigungen falsch seien, sagt er darin. Die Erfahrungen der letzten zwei Wochen seien "schmerzhaft" gewesen, fährt er fort: "Es war verheerend für mich, für meine Familie, für meine Freunde. Ich wünsche das niemandem." Dem Kläger wünscht er "das Beste" und dass er "Hilfe findet, sodass er ein neues Leben gefüllt mit Liebe und Wahrheit und Freude starten kann - und er niemand anderen mehr verletzt".

Der 50-Jährige fährt fort: "Meine oberste Priorität ist zu heilen. Und wie heile ich? Durch Musik. Ich kann es nicht erwarten, wieder auf der Bühne zu stehen. Ich kann es nicht erwarten, wieder vor Kameras zu stehen und zu unterhalten." Zuletzt bedankte er sich bei seinen Freunden und Fans, die ihn unterstützt und an ihn geglaubt hatten.

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