Investitionen und Unternehmensbeteiligung verhageln Evotec das Ergebnis

HAMBURG (dpa-AFX) - Der Wirkstoffforscher Evotec <DE0005664809> ist mit einem Umsatzsprung in das Jahr gestartet, doch die Investitionen in den Kapazitätsausbau drücken weiterhin auf das Ergebnis. Die Hanseaten steigerten im ersten Quartal den Erlös im Jahresvergleich um fast ein Viertel auf knapp 165 Millionen Euro, wie der MDax <DE0008467416>-Konzern am Mittwoch in Hamburg mitteilte. Dazu trug ein ähnlich starkes Wachstum in beiden Unternehmensbereichen bei. Zudem profitierte der Konzern erneut von Meilensteinzahlungen. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) ging hingegen auf 18,9 Millionen Euro zurück, nach 21,1 Millionen vor einem Jahr.

Ergebnisseitig wirken sich seit geraumer Zeit der Anlauf einer neuen Produktionsanlage in den USA sowie gestiegene Kosten für die Forschung und Entwicklung aus. Unter dem Strich rutschte Evotec wegen der Neubewertung einer Unternehmensbeteiligung mit 73,2 Millionen Euro ins Minus, nach plus 53 Millionen Euro im Vorjahr. Der Vorstand bestätigte jedoch seine Jahresziele und die Prognosen bis 2025. Dabei seien potenzielle negative Auswirkungen angesichts der Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Pandemie und des Ukraine-Krieges berücksichtigt, hieß es weiter.

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