InTiCa Systems AG veröffentlicht den Halbjahresbericht 2017 - Ergebnisse bestätigen die Erwartungen fürs Gesamtjahr

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24.08.2017 / 07:30
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Umsatzsteigerungen in beiden Segmenten

Anlauf der Produktion in Mexiko planmäßig

Auftragsbestand weiterhin auf sehr hohem Niveau

Prognose für das Gesamtjahr 2017 bestätigt
 

Passau, 24. August 2017 - Die im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notierte InTiCa Systems AG (ISIN DE0005874846, Ticker IS7) veröffentlichte heute den Halbjahresbericht 2017. Mit einem Umsatzzuwachs von rund 7% auf EUR 24,6 Mio. und einer erreichten EBIT-Marge von 2,9% ist die Gesellschaft auf einem guten Weg, die Ziele für das Gesamtjahr 2017 zu erreichen.

"Auch bei der Umsetzung unserer strategischen Ziele konnten wir im ersten Halbjahr 2017 weitere Fortschritte erzielen. Mit der voranschreitenden Internationalisierung wollen wir die InTiCa Systems zunehmend als globalen Anbieter aufstellen. Der erfolgreiche Geschäftsanlauf im neuen Werk in Mexiko bestätigt dabei unsere Strategie. Nach nur sechs Monaten ab Standortentscheidung wurde im dritten Quartal 2016 die Produktion gestartet. Zwischenzeitlich bedienen wir einen Kunden mittels Serienfertigung und beschäftigen dort mittlerweile über 20 Mitarbeiter. Ab dem dritten Quartal 2017 starten wir mit der Serienproduktion für einen zweiten Kunden und ab 2018 wird die Produktion für einen weiteren Neukunden hinzukommen. Entsprechend der positiven Nachfrage sind wir zuversichtlich, dass der neue Standort schon ab 2018/19 positive Ergebnisbeiträge liefern wird", kommentiert Herr Dr. Gregor Wasle, Vorstandssprecher der InTiCa Systems AG, die Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2017.

Umsatz- und Ergebnisentwicklung

Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016 konnte der Konzernumsatz um 7,1% auf EUR 24,6 Mio. gesteigert werden (HJ 2016: EUR 22,9 Mio.), wobei beide Segmente zum Umsatzwachstum beitragen konnten. Die Umsätze im Bereich Automobiltechnologie stiegen um 5,9% auf EUR 19,8 Mio. (HJ 2016: EUR 18,7 Mio.) und im Bereich Industrieelektronik um 12,2% auf EUR 4,8 Mio. (HJ 2016: EUR 4,2 Mio.).

Die Materialaufwandsquote in Bezug auf die Gesamtleistung lag im Berichtszeitraum mit 54,9% ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres (HJ 2016: 54,6%). Gleichzeitig erhöhte sich die Personalaufwandsquote aufgrund der gestiegenen Anzahl an durchschnittlich im Berichtszeitraum beschäftigten Mitarbeitern von 21,8% auf 22,7%.

Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) lag mit EUR 2,9 Mio. (HJ 2016: EUR 2,9 Mio.) auf dem Niveau des Vorjahres. Die EBITDA-Marge verringerte sich dementsprechend von 12,6% auf 11,7%. Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) verbesserte sich im Vorjahresvergleich aufgrund geringerer Abschreibungen leicht und belief sich auf EUR 0,71 Mio. (HJ 2016: EUR 0,67 Mio.). Die EBIT-Marge blieb dabei mit 2,9% auf Vorjahresniveau. Auf Segmentebene wurde im Bereich Automobiltechnologie im ersten Halbjahr 2017 ein EBIT in Höhe von EUR 0,7 Mio. (HJ 2016: EUR 0,7 Mio.) erzielt und auch der Bereich Industrieelektronik erreichte wieder ein positives EBIT in Höhe von TEUR 48 (HJ 2016: TEUR -42).

Das Finanzergebnis belief sich im ersten Halbjahr 2017 auf EUR -0,2 Mio. (HJ 2016: EUR -0,2 Mio.). Der Steueraufwand betrug im Berichtszeitraum EUR 0,1 Mio. (HJ 2016: TEUR 6). Entsprechend ergibt sich ein Halbjahresüberschuss in Höhe von EUR 0,3 Mio. (HJ 2016: EUR 0,4 Mio.). Das Ergebnis pro Aktie belief sich auf EUR 0,08 (HJ 2016: EUR 0,10).

Dank einer deutlichen Verbesserung im zweiten Quartal 2017 konnte insgesamt im ersten Halbjahr ein operativer Cashflow in Höhe von EUR 1,2 Mio. erreicht werden (HJ 2016: EUR 2,3 Mio.). Aufgrund der Aufnahme eines langfristigen Bankdarlehens ergab sich trotz weiterer Investitionen und planmäßiger Tilgungszahlungen im Berichtszeitraum ein positiver Gesamtcashflow in Höhe von EUR 0,2 Mio. (HJ 2016: EUR 0,7 Mio.). Die Eigenkapitalquote beträgt weiterhin solide 41% (31. Dezember 2016: 40%).

Der Vorstand rechnet sowohl für den Bereich Automobiltechnologie als auch im Segment Industrieelektronik mit steigenden Auftragsbeständen. Zum Ende des ersten Halbjahres 2017 lag der Auftragsbestand mit EUR 47,8 Mio. deutlich über dem Vorjahresniveau (30. Juni 2016: EUR 37,0 Mio.). Davon waren 80% dem Segment Automobiltechnologie zuzuordnen (30. Juni 2016: 85%).

Ausblick

"Die Schlüsseltechnologien, die die zukünftige Entwicklung in der Automobilbranche prägen werden, sind Lösungen für die Elektromobilität, die Sicherheitstechnik, die Konnektivität, das autonome Fahren und die Energiespeichertechnik sowie das Energiemanagement. Aktuell bedienen wir bereits drei dieser Schlüsseltechnologien mit unseren Produkten direkt. Für die Elektromobilität, die Energiespeichertechnik und die Sicherheitstechnik werden in zahlreichen Modellen unterschiedlicher Automobilhersteller Lösungen von InTiCa Systems verwendet. Schon heute erzielen wir mit Lösungen für die Zukunftsmärkte E-Mobility und E-Solutions rund 15% der Gesamtumsätze. Zukünftig wird dieser Anteil weiter zunehmen", erläutert Vorstand Günther Kneidinger die Aussichten der InTiCa Systems AG.

Der Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr 2017 bestätigt die Erwartungen des Vorstands, so dass dieser seine Prognose für das Geschäftsjahr 2017 bekräftigt. Aus heutiger Sicht geht der Vorstand unter der Voraussetzung eines stabilen wirtschaftlichen Umfelds für das Geschäftsjahr 2017 weiterhin von einer Steigerung des Konzernumsatzes auf etwa EUR 47 Mio. bis EUR 50 Mio. und einer Verbesserung der EBIT-Marge auf rund 3% aus. Die Materialkostenquote soll weiter gesenkt und die Eigenkapitalquote stabil gehalten werden.

Der vollständige Halbjahresbericht 2017 steht auf der Internetseite von InTiCa Systems unter www.intica-systems.com im Bereich Investor Relations zur Einsicht bzw. zum Download zur Verfügung.

InTiCa Systems AG

Der Vorstand
 

KONTAKT Dr. Gregor Wasle | Sprecher des Vorstands
TEL +49 (0) 851 - 966 92 - 0
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Über InTiCa Systems:

InTiCa Systems ist ein führender europäischer Anbieter in der Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von induktiven Komponenten, passiver analoger Schaltungstechnik und mechatronischer Baugruppen. Das Unternehmen arbeitet in den Geschäftsfeldern Automobiltechnologie sowie Industrieelektronik und beschäftigt an den Standorten in Passau, Prachatice/Tschechien und Silao/Mexiko rund 590 Mitarbeiter.

Produkte im Geschäftsfeld Automobilindustrie sind unter anderem Innovationen, welche den Komfort und die Sicherheit von Automobilen erhöhen, die Leistungsfähigkeit von Elektro- sowie Hybridfahrzeugen steigern sowie die CO2-Emissionen reduzieren. Im Geschäftsfeld Industrieelektronik entwickelt und fertigt InTiCa Systems mechatronische Baugruppen für die Solarindustrie und andere industrielle Anwendungen.

Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen

Diese Mitteilung enthält Aussagen zur zukünftigen Geschäftsentwicklung der InTiCa Systems AG. Diese Aussagen basieren auf den gegenwärtigen Einschätzungen und Prognosen des Vorstandes sowie den ihm derzeit verfügbaren Informationen. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen, können die tatsächlichen Ergebnisse von den prognostizierten Aussagen wesentlich abweichen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren. Sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Da vorausschauende Aussagen ausschließlich von den Umständen am Tag der Veröffentlichung ausgehen, haben wir weder die Absicht noch übernehmen wir die Verpflichtung, diese laufend zu aktualisieren.



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