Interview mit Hertha-Star: Niklas Stark: "Die Lehrjahre sind vorbei"

Für Trainer Pal Dardai (l.) ist Niklas Stark ein Pfeiler für Herthas Zukunft. Im Februar hat der 22-Jährige seinen Vertrag bis 2022 verlängert.

Berlin.  Dass Herthas Niklas Stark (22) in einer Länderspielpause Zeit für ein Interview hat, ist ungewöhnlich. Seit der U17 zählte er zu den Auswahlteams des DFB, im Sommer führte er die U21 als Abwehrchef zum EM-Titel. Ab sofort aber gilt Starks ganze Energie den Berlinern. Vor dem heutigen Heimspiel gegen Werder Bremen (15.30 Uhr, Sky und im Liveticker bei immerhertha.de) spricht er über schmerzhafte Erfahrungen, die Entwicklung zum Führungsspieler und seinen Europa-League-Traum mit Hertha.

Herr Stark, können Sie noch ruhig schlafen?

Niklas Stark: Ja, danke der Nachfrage.

Keine Albträume von Max Kruse?

Wegen diesem einen Ball?

Als Bremen das letzte Mal im Olympiastadion zu Gast war, haben Sie ihn an Kruse verloren – 0:1, das spielentscheidende Tor.

Mein Gott, Fehler gehören dazu, man sollte nur daraus lernen. Am nächsten Spieltag war das Thema erledigt.

Einen Patzer haben Sie sich seither nicht mehr geleistet. Sind die Lehrjahre vorbei?

Das kann man vielleicht so sagen. Fehler wird es aber immer wieder geben, das ist selbst in der Champions League so. Sich bestimmte Situationen vor Augen zu halten, schadet sicher nicht. Einige Dinge sollte man einfach nie wieder machen.

Muss Hertha nicht auch die Lehrjahre abschließen? Der Kern des Teams geht gemeinsam ins dritte Jahr, aus Talenten wie Ihnen sind Leistungsträger geworden.

Man lernt sein Leben lang immer dazu. Zudem steht für uns mit der Europa League ja etwas Neues an. Es wird sich zeigen, wie wir damit umgehen.

Erstmals seit Langem waren Sie...

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