Interview: Fipronil: Senator Behrendt warnt vor weiteren Gift-Eiern

Der Skandal um belastete Eier aus den Niederlanden weitet sich aus

Mit Fipronil belastete Eier wurden auch in Berlin entdeckt. In einem Spandauer Supermarkt wurde ein Produkt gefunden, in dem belastete Eier verarbeitet waren, sagt Verbraucherschutzsenator Dirk Behrendt (Grüne). In Absprache mit dem Bezirk Spandau wurde die Ware aus dem Sortiment genommen. Behrendt erklärt, wie die Suche nach belasteten Produkten weitergeht und wie sich Berliner schützen können.

Am Donnerstag war die Lage noch unklar, nun aber werden auch für Berlin belastete Eier gemeldet.

Dirk Behrendt: Ja, am Freitagmittag hat uns die Meldung erreicht, dass belastete Eier an Kaufland-Filialen geliefert wurden. Bereits Donnerstagabend hat uns die Nachricht erreicht, dass ein belastetes Frühstücksprodukt, für das mit Fipronil belastete Eier verarbeitet wurden, an einen Supermarkt in Spandau geliefert wurde. Der Hersteller hat die Rücknahme des Produkts eingeleitet. Diese Meldung wurde sofort an das Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsamt in Spandau weitergeleitet.

Worum handelt es sich bei dem Fund in Spandau. Und welche Größenordnung hat der Fund?

Es handelt sich um ein verarbeitetes Produkt, in dem belastete Eier enthalten sind. Es wurde nach den uns vorliegenden Informationen nur eine geringe Anzahl an Portionen an einen einzelnen Supermarkt in Spandau geliefert.

Ist das ein Einzelfall oder sind weitere solcher Fälle vorstellbar?

Ich kann nicht ausschließen, dass weitere Fälle auftreten, Eier werden ja in sehr vielen Produkten verwendet. Hier müssen die Hersteller prüfen, woher...

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