Internetunternehmen reagieren auf Sicherheitslücken

Führende Internetunternehmen, darunter Apple und Microsoft, haben Maßnahmen gegen die kürzlich entdeckten Sicherheitslücken bei Browsern eingeleitet. Sie forderten die Nutzer auf, die zur Verfügung gestellten Programmneufassungen einzuspielen. Auf diese Weise soll der Schutz vor unerwünschten Zugriffen von außen erhöht werden.

Die beiden Angriffe zeigten unterschiedliche Methoden, erläutert Daniel Gruß vom Institut für Angewandte Informationsverarbeitung und Kommunikationstechnologie an der Technischen Universität Graz. Einerseits handele es sich um ein Vorgehen, das man von Taschendieben kenne. Diese Praktiken seien schnell erlernbar. Mit der zweiten Methode werde man gewissermaßen überzeugt, freiwillig die Geldbörse herauszurücken. Der Computer werde derart manipuliert, dass er etwas tue, was er eigentlich nicht tun solle, so Gruß.

Nach Angaben der Forscher an der TU Graz, die an der Aufdeckung der Sicherheitslücken mitarbeiteten, könnten unter anderem Passwörter sowie weitere persönliche Daten wie Bilder oder sonstige Dokumente entwendet werden.

Weitere Informationen der TU Graz (in englischer Sprache)...