Internationale Pressestimmen zu Englands Sieg gegen Kolumbien: "England hat endlich ein Elfmeterschießen gewonnen"

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Internationale Pressestimmen zu Englands Sieg gegen Kolumbien: "England hat endlich ein Elfmeterschießen gewonnen"

Die englische Nationalmannschaft hat der Historie getrotzt und endlich ein Elfmeterschießen bei einer WM gewonnen. Die internationalen Pressestimmen.

Die Three Lions haben mit ihrem Sieg über Kolumbien im WM-Achtelfinale selbst die Medien ihrer Heimat überrascht. "England gewinnt ein Elfmeterschießen - eine Schlagzeile, von der Sie dachten, dass Sie sie niemals lesen werden", schrieb die Boulevard-Zeitung Sun. Die altehrwürdige Times stellte fest: "Der Sieg markiert einen Wendepunkt für das Team, dessen Fehlschüsse bei Elfmetern über die letzten 30 Jahre sich in das Gedächtnis der Fans eingebrannt hatten."

Jetzt ist für Kapitän Harry Kane und seine Junglöwen alles möglich, meinte der Guardian: "Zur Hölle mit jedem, der auf Zurückhaltung besteht."

ENGLAND

The Sun: "Hand of Jord. England hat gestern Nacht endlich ein Elfmeterschießen gewonnen - dank einer sensationellen einhändigen Parade von Jordan Pickford. England gewinnt ein Elfmeterschießen - eine Schlagzeile, von der Sie dachten, dass Sie sie niemals lesen werden."

The Times: "England ist unter den besten Acht (durch Elfmeterschießen!). Der Sieg markiert einen Wendepunkt für das Team, dessen Fehlschüsse bei Elfmetern sich über die letzten 30 Jahre in das Gedächtnis der Fans eingebrannt hatten."

The Guardian: "Es war ein euphorisches und nervenaufreibendes Finale. Ja, es wäre zu gefährlich, sich jetzt hinreißen zu lassen, aber genau hier und gerade jetzt: Zur Hölle mit jedem, der auf Zurückhaltung besteht. England ist im Viertelfinale, und die Weltmeisterschaft eröffnet plötzlich alle Möglichkeiten."

Mirror: "Kommt der Fußball jetzt endlich nach Hause?! Fans im Norden und Süden Englands strömten auf die Straßen und feierten durch die Nacht nach dem Sieg." 

KOLUMBIEN

El Tiempo: "Für Kolumbien endete der Zug nach Russland in Moskau. Yerry Mina ist nach Paul Breitner und Andreas Brehme der dritte Verteidiger, der bei einer WM drei Tore erzielt."

El Espectador: "Ein Karussell der Emotionen, von der Illusion zur Bitterkeit. Die Parade des englischen Torhüters war wie ein Keulenschlag. Ein Schlag auf die Niere und dann aufs Kinn."

El Colombiano: "Bedrückender Verrat am Spielstil und Abhängigkeit vom Glück - das waren die Sünden Pekermans. Augenscheinlich weckte das Fehlen der Nummer 10 alle Ängste. Das Team zeigte sich unterlegen, ohne Freude, ohne Tanz."

El Pais: "Gracias, Krieger. Kolumbien liebt euch. Kolumbien verließ die WM nicht wie erhofft durch das große Tor, aber auch nicht durch die Hintertür. Auf dem letzten Meter ging alles verloren."