International: Wegen Medizin-Check: Ex-Lustenauer Dwamena nicht nach England

Ex-Austria-Lustenau-Kicker Raphael Dwamena hätte für viele, viele Millionen Euro vom FC Zürich zu Brighton & Hove Albion in die Premier League wechseln sollen. Doch der talentierte Stürmer aus Ghana (21) bestand den Medizincheck nicht.

Eigentlich war der Transfer von Raphael Dwamena nach England zu Brighton & Hove Albion bereits fixiert, nun bleibt der Stürmer doch beim FC Zürich. Grund: Eine "Abweichung der Norm" beim Medizin-Check.

Das gaben die Zürcher am Freitagabend bekannt. Demnach hat der Klub von Markus Suttner vom Transfer Abstand genommen, will Dwamena nicht mehr verpflichten.

In Zürich kam diese Nachricht überraschend, wenngleich man im Winter, als Dwamena von Austria Lustenau geholt wurde, die gleiche Abweichung feststellte. Aber: Es bestehe laut dem Schweitzer Klub keine Gesundheitsgefährdung oder verminderte Leistungsfähigkeit. Zwar werde man Dwamena nun erneut checken, danach soll der 21-Jährige wieder in den Kader zurückkehren.

"Es tut Dwamena weh"

Fluch und Segen gleichzeitig, für den FC Zürich. Zwar hätte man mit dem Verkauf Dwamenas mehr als zehn Millionen Euro eingenommen, andererseits seinen besten Angreifer verloren. Vergangenes Jahr traf Dwamena in der Challenge League in 18 Spielen zwölf Mal, nach dem Aufstieg gelangen ihm gleich im ersten Spiel wieder zwei Tore.

Seitdem gab es aber keinen Ligatreffer mehr. War Dwamena abgelenkt? Nach dem geplatzten Transfer wird es umso mehr zur Kopfsache. "Das ist eine große Enttäuschung für ihn. Es tut Dwamena weh, dass er nun nicht in England spielen kann", erklärte FCZ-Sportchef Thomas Bickel der NZZ.

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