International: US-Verbandspräsident Gulati kündigt Rückzug an

Das Scheitern der USA in der Qualifikation für die WM 2018 hat nach Jürgen Klinsmann und Bruce Arena ein weiteres Opfer gefordert. Verbandschef Sunil Gulati kündigte an, im Februar nicht zur Wiederwahl anzutreten.

Das Scheitern der USA in der Qualifikation für die WM 2018 hat nach Jürgen Klinsmann und Bruce Arena ein weiteres Opfer gefordert. Verbandschef Sunil Gulati kündigte an, im Februar nicht zur Wiederwahl anzutreten.

"Für mich persönlich und für den Verband ist es das Beste, wenn jemand Neues den Job übernimmt", sagte der 58-Jährige, der das Amt seit 2006 bekleidet, bei ESPN.

Die USA hatten die WM in Russland durch eine Niederlage gegen Trinidad und Tobago im letzten Gruppenspiel verpasst. Klinsmann war schon während der enttäuschend verlaufenen Qualifikation im November 2016 entlassen worden, auch sein Nachfolger Arena ist inzwischen zurückgetreten.

Für die Nachfolge von Gulati, der Mitglied des FIFA-Exekutiv-Komitees bleiben will zudem Chef der gemeinsamen Bewerbung von USA, Kanada und Mexiko für die WM 2026 ist, haben bereits sieben Kandidaten Interesse angemeldet. Neben den ehemaligen Bundesligaprofis Paul Caligiuri und Eric Wynalda sind dies Kyle Martino, Steve Gans, Paul Lapointe, Mike Winograd und Carlos Cordeiro.

Mehr bei SPOX: Auch Caligiuri will US-Verbandspräsident werden | Donovan erwägt Präsidentschaftskandidatur im US-Verband | Phantomtor, Nationalfeiertag, Versagen