International: Top 10 Tore: Draxler mit Gefühl, Asensio mit Gewalt

Julian Draxler brilliert in Abwesenheit von Neymar für Paris St. Germain und trifft sehenswert. Auch Mannschaftskollege Edison Cavani weiß zu überzeugen. Marco Asensio packt den Hebel für Real Madrid aus, Anthony Modeste netzt in China. Die Top 10 Tore vom Wochenende.

Julian Draxler brilliert in Abwesenheit von Neymar für Paris St. Germain und trifft sehenswert. Auch Mannschaftskollege Edison Cavani weiß zu überzeugen. Marco Asensio packt den Hebel für Real Madrid aus, Anthony Modeste netzt in China. Die Top 10 Tore vom Wochenende.

Julian Draxler (Paris St. Germain): 2:0 gegen SCO Angers

Neymar ist gesperrt, also müssen es die anderen richten - dachte sich wohl auch Draxler, der gegen Angers ein besonders feines Füßchen bewies. Der deutsche Nationalspieler bekam einen perfekt getimten Steilpass von Dani Alves in den Sechszehner gespielt, ehe er den Ball über den Keeper hob.

Amato Ciciretti (Benevento): 1:0 gegen Juventus

Zwölftes Spiel, zwölfte Niederlage. Für Benevento gab es auch gegen Juve nichts zu holen, obwohl es zeitweise richtig gut lief. Das lag allen voran an Ciciretti, der sein Team mit einem Traumfreistoß in Führung brachte. Mit seinem linken Hebel zirkelte der die Nummer zehn die Kugel an Juves Mauer vorbei ins Eck.

Ryan Boudebouz (Betis Sevilla): 2:2 gegen Getafe

Getafes Abwehr stand zwar tief, aber passiv. Das nutzte Boudebouz, der sich ein Herz nahm und einfach mal trocken ins linke Eck abzog. Aus rund 20 Metern kann man das mal so machen.

Danilo Avelar (SC Amiens): 1:1 gegen Montpellier

Was 'ne Bude! Nach einem Eckball klärt Montpellier den Ball nur bis zur Strafraumgrenze, der Brasilianer läuft hin und hat das Ding mit dem Rücken zum Tor und einem Scherenschritt über Freund und Feind hinweg ins gegnerische Netz.

Iago Falque (FC Turn): 1:0 gegen Inter Mailand

Eins, zwei, drei, vier - allesamt Gegenspieler, die sich Falque in den Weg stellten. Oder besser gesagt: In den Weg stellen wollten. Denn der Spanier ließ sich von der Wand nicht beeindrucken und zog mit ein paar Haken am Sechszehner nach links, um dann trocken ins kurze Eck abzuschließen.

Thomas (Atletico Madrid): 1:0 gegen Deportivo La Coruna

Alle Welt dachte wohl, dass Gabi den Freistoß aus zirka 18 Metern treten würde. Doch nix da: Der Kapitän legte die Kugel lediglich für seinen Mitspieler Thomas ab, der die Überraschungsaktion dann mit einem Innenristschuss ins Torwarteck krönte. Das ganze Szenario spielte sich übrigens in der Nachspielzeit ab - Last-Minute-Treffer nennt man so etwas wohl.

Anthony Modeste (Tiajin Quanjian): 1:0 gegen Guangzhou Evergrande

Auch im fernen China hat der Ex-Kölner Modeste seinen Killerinstinkt offenbar nicht verloren. Eine Flanke von rechts nimmt der Stürmer direkt ab und knallt das Leder in die Maschen. Solide.

Simone Verdi (FC Bologna): 1:0 gegen Crotone

Freistöße scheinen eine der leichteren Übungen von Verdi zu sein. Präzise, aber feste haute die Nummer neun den ruhenden Ball ins Tor. Der Keeper kann bei dem Gerät nur hinterherschauen.

Marco Asensio (Real Madrid): 2:0 gegen Las Palmas

Las Palmas klärte den Ball nur einige Meter vor den eigenen Strafraum, dort lauert Asensio - und ließ sich nicht zweimal bitten. Der spanische Nationalspieler holte aus und feuerte die hoppelnde Kugel ohne Rücksicht auf Verluste direkt in den Winkel. Überragender Schuss mit der linken Klebe!

Edison Cavani (Paris St. Germain): 3:0 gegen SCO Angers

Konterfußball in seiner Reinform: Super-Youngster Kylian Mbappe erläuft einen langgespielten Steilpass in die Spitze, spielt die Kugel mit der Hacke in die Mitte, dort lauert Cavani. Der Uruguayer fackelt nicht lange und zimmert den Ball kompromisslos ins kurze Eck.

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