International: Aus Terrorangst: Kirgisistan sagt Länderspiel gegen Myanmar ab

Kirgisistan hat das für Dienstag angesetzte Qualifikationsspiel zur Asienmeisterschaft 2019 gegen Myanmar in der Hauptstadt Bischkek aus Angst vor einem "potenziellen Terrorakt" abgesagt. Die Entscheidung habe Premierminister Sapar Isakov getroffen, wie eine Sprecherin des nationalen Fußballverbandes der Nachrichtenagentur AFP bestätigte.

Kirgisistan hat das für Dienstag angesetzte Qualifikationsspiel zur Asienmeisterschaft 2019 gegen Myanmar in der Hauptstadt Bischkek aus Angst vor einem "potenziellen Terrorakt" abgesagt. Die Entscheidung habe Premierminister Sapar Isakov getroffen, wie eine Sprecherin des nationalen Fußballverbandes der Nachrichtenagentur AFP bestätigte.

Zuvor war in den sozialen Medien zu einem friedlichen Protest gegen die Gewalt an Muslimen im buddhistischen Myanmar aufgerufen worden.

In der Provinz Rakhine in Myanmar ist es zuletzt zu Gewaltexzessen gegen die muslimische Minderheit gekommen, etwa 400 Menschen sollen gestorben sein, Tausende sind auf der Flucht ins Nachbarland Bangladesch - UNO-Generalsekretär Antonio Guterres hat bereits vor einer drohenden "humanitären Katastrophe" gewarnt.

Nach Angaben der Rohingya-Muslime hätten Sicherheitskräfte in Myanmar Zivilisten angegriffen, ihre Häuser niedergebrannt und sie aus Rakhine vertrieben. Die Regierung in Myanmar behauptet, militante Muslime hätten zuvor Polizeiposten angegriffen.

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