International: Wahl-Niederlage von Forsberg sorgt für Unmut

Die Nichtberücksichtigung von Leipzigs Emil Forsberg bei der Wahl zu "Schwedens Fußballer des Jahres 2017" hat beim sächsischen Klub für Unmut gesorgt.

Die Nichtberücksichtigung von Leipzigs Emil Forsberg bei der Wahl zu "Schwedens Fußballer des Jahres 2017" hat beim sächsischen Klub für Unmut gesorgt.

Leipzigs schwedischer Assistenz-Sportdirektor Per Nilsson twitterte nach der Auszeichnung des Nationalverteidigers Andreas Granqvist vom russischen Topklub FK Krasnodar: "Es mag parteiisch klingen, aber das ist mir egal ... Dass Emil Forsberg nicht den diesjährigen Goldball erhält, ist mir vollständig unerklärlich!!!"

Auch Forsbergs Ehefrau Shanga machte ihrem Unmut über die ihrer Meinung nach ungerechtfertigte Wahl Luft: "Emil Forsberg sammelte 22 Assists in der vergangenen Bundesliga-Saison, mehr als irgendein anderer Spieler in den fünf größten Ligen Europas", schrieb sie auf Instagram.

Vor Granqvist, der in den Play-offs gegen Italien (1:0, 0:0) gemeinsam mit Forsberg Schwedens Ticket zur Weltmeisterschaft 2018 in Russland gesichert hatte, war Zlatan Ibrahimovic zehnmal in Serie zu "Schwedens Fußballer des Jahres" gekürt worden. Der Stürmer von Manchester United hatte jedoch im ablaufenden Jahr nach einer Kreuzband-OP insgesamt sieben Monate pausieren müssen.

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