International: Kein Preisgeld für Nordkorea bei Ostasienmeisterschaft

Die nordkoreanische Nationalmannschaft wird bei der Ostasienmeisterschaft kein Preisgeld erhalten. Dies teilten die Organisatoren vor Beginn des Turniers in Tokio mit.

Die nordkoreanische Nationalmannschaft wird bei der Ostasienmeisterschaft kein Preisgeld erhalten. Dies teilten die Organisatoren vor Beginn des Turniers in Tokio mit.

"Angesichts des aktuellen internationalen Klimas und der Resolutionen der Vereinigten Nationen halten wir es nicht für möglich, zu zahlen", sagte Kozo Tashima, Präsident des japanischen Fußballverbandes JFA und Mitglied des FIFA-Rats. Offizielle der beiden weiteren Teilnehmer China und Südkorea unterstützten die Entscheidung.

Zuletzt hatten die nicht genehmigten Raketentests des nordkoreanischen Diktators Kim Jong-Un international Besorgnis ausgelöst, zudem verschärfte sich der Konflikt mit US-Präsident Donald Trump. Vor Beginn der Olympischen Spiele im südkoreanischen Pyeongchang (9. bis 25. Februar) äußerten zahlreiche Athleten Sorge über die Sicherheit.

Bei der Ostasienmeisterschaft ist das vom früheren Bundesligaprofi Jörn Andersen trainierte Nordkorea am Samstag (11.15 Uhr MEZ) erster Gegner von Gastgeber Japan. Der Gewinner des Turniers streicht 250.000 US-Dollar (rund 212.000 Euro) ein.

Mehr bei SPOX: IOC-Präsident Bach plant offenbar Nordkorea-Besuch | Trump: "Hochrangige Delegation" zu Olympischen Spielen | Südkorea: Nordkorea könnte Spielen "tödlichen Schlag" versetzen